La Dispute – Somewhere At The Bottom Of The River Between Vega And Altair

31. Dezember 2009 Keine Kommentare

… Wat is?


Nochmal langsam. La Dispute heißt die Band. Nicht schwer. Aber der Titel des Albums… Ach du Scheiße. Somewhere At The Bottom Of The River Between Vega And Altair, wer soll sich denn sowas behalten können? Irgendwo auf dem Grund des Flusses zwischen… Vincent Vega? Ach, rutscht mir doch alle den Buckel runter, ich hör es einfach gern, auch wenn ich es mir nicht merken kann.

La Dispute - Somewhere At The Bottom Of The River Between Vega And Altair


Tracklisting


Mir ist irgendwie aufgefallen, dass in beinahe jedem Lied irgendwo das Wort Lover vorkommt. Was auch immer das zu bedeuten hat… Jedenfalls sind La Dispute ein bisschen aus dem Rahmen gefallen, weil sie die Elf-Tracks-Regel der Indie-Musiker durchbrochen haben und ganze 13 Lieder auf ihr Album gepresst haben. Danke, Jungs!

  1. Such Small Hands

  2. Said The King To The River

  3. New Storms For Older Lovers

  4. Damaged Goods

  5. Fall Down, Never Get Back Up Again

  6. Bury Your Flame

  7. Last Blues For Bloody Knuckles

  8. The Castle Builders

  9. Andria

  10. Then Again, Maybe You Were Right

  11. Sad Prayers For Guilty Bodies

  12. The Last Lost Continent

  13. Nobody, Not Even The Rain


Mein Tipp!


Mir fällt immer wieder auf, dass ich hier noch gar nichts von mewithoutYou veröffentlicht hab, was eigentlich schade ist, weil ich La Dispute prima mit denen vergleichen könnte. Ziemlich Independent-lastige Rock-Klänge mit einer markanten Stimme, die alle Höhen und Tiefen und alle Lautstärken abdeckt und einen sofort irgendwie fasziniert. So war es auch bei Such Small Hands, das zwar ein sehr kurzes Intro ist, aber dafür umso länger im Gehör bleibt. Kostprobe gefällig?

Zeig's mir!



Besonders klasse finde ich die Textpassage I thought I heard a plane crashing, but now I think it was your passion snapping. Das ist lyrisch so wertvoll, da kann man als eloquenter Mensch gar nicht anders als freudig in die Luft springen und die Hände zusammenklatschen.
Also, setz dich wieder hin und hör weiter. Es gibt nämlich noch eine Menge anderer guter Songs auf dem Album, wie zum Beispiel Fall Down, Never Get Back Up Again und Nobody, Not Even The Rain.

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100 Wahrheiten, Folge 50: Weihnachten

22. Dezember 2009 Keine Kommentare

Ho, ho, ho!


Vor fast 2010 Jahren hat irgendein langhaariger Typ in einem Leinenhemdchen irgendwas gemacht, und nun dürfen wir den Mist ausbaden. Es ist Weihnachten, alle beglückwünschen sich, schütteln sich die Hände und sind plötzlich die allerbesten Freunde… und die wenigsten Menschen wissen überhaupt noch, was an Heiligabend überhaupt so abgeht.
Ich übrigens auch nicht.

Möglicherweise hängt das mit meiner Unlust auf Religion zusammen, möglicherweise ist einfach der Geist verschwunden, aber höchstwahrscheinlich haben die Menschen mittlerweile einfach ein anderes Denken als früher, und so mit der Zeit verändert sich Weihnachten immer mehr zum Kommerz-Fest.
Die Cola-Cola-Weihnachtstrucks sind wieder unterwegs, hurra! Hmja, was machen die eigentlich großartig? Fahren irgendwo rum, leuchten mit ihren tollen Lichterketten und hupen vielleicht ab und zu mal. Nicht, dass ich jetzt Moralapostel spielen will, aber was ist mit der Umwelt? Überall heißt es, wir müssen Feinstaub eindämmen und Kohlendioxid verbannen… Aber zu Weihnachten fährt eine Kolonne LKW durch verschneite Straßen, ohne irgendwas sinnvolles zu tun. Bravo, dann kauf ich mir jetzt noch schnell drei Kühe, geb ihnen Bohnen zu futtern und stell sie an die Straße, dann kann ich vielleicht der Klimaerwärmung noch ein bisschen mehr Gutes tun.

In den Supermärkten werden Tannenbäume verkauft, wie herrlich. Auch sehr schön anzusehen, wie so ein Ding langsam vor sich hinstirbt und dabei den ganzen Teppichboden vollnadelt. Das ist mir auf jeden Fall 80 Euro wert, den Schmuck natürlich noch nicht eingerechnet. Da man sich natürlich die schönste Blautanne raussucht, muss es auch der schönste Schmuck sein, mit dem man das Bäumchen so dermaßen zupflastert, dass man es beinahe nicht mehr erkennt. Kugeln, Kerzen, Tannenzapfen, kleine fette Männer in roten Bademänteln, Lichterketten, Girlanden, Lametta und mehr. Als Ständer natürlich etwas rotierendes, damit man das behangene Gestrüpp auch von allen Seiten bewundern kann. Und am 26. Dezember kommt alles – so wie es da steht – in den Müll. Na, wenigstens gibt das in der Verbrennungsanlage einen schönen Duft.

Die Weihnachtszeit ist natürlich auch die Zeit des Schenkens, der Nächstenliebe und allgemein aufgesetzter Fröhlichkeit. “Ja, einen schönen Tag noch. Und ein frohes Fest! Schöne Feiertage!“, höre ich immer wieder. Verdammt, nehmen wir doch einfach mal an, ich hätte zur Weihnachtszeit erfahren dass ich unheilbar krank bin, müsste ich mich dann nicht über solche Sprüche aufregen? Zum Glück bin ich kerngesund. Trotzdem geht mir diese Heuchelei ziemlich auf den Kürbis. 362 Tage im Jahr sind die Leute mürrisch, schlecht gelaunt und unfreundlich, aber an Weihnachten sind alle super drauf. Woher dieser Sinnesumschwung? Freuen sich alle, dass bald ein weiteres Jahr rum ist, bis sie endlich in den Ruhestand gehen oder ins Gras beißen dürfen? Glauben die etwa alle noch an den Weihnachtsmann? Wenigstens funktioniert das Prinzip, dass es so aus dem Wald herausschallt, wie man hineinruft. Egal wie mies man gelaunt ist, zur Weihnachtszeit muss man einfach freundlich nicken und lächeln und jede Menge Hände schütteln. In Zeiten der Schweinegrippe-Propaganda ja auch gern genommen… Klar, Schulen werden geschlossen wegen Ansteckungsgefahr, aber zu Weihnachten schüttelt einfach jeder jedem die Hände. Oder werden dieses Jahr Flyer ausgeteilt, auf denen steht, dass man nur mit Einweghandschuhen Hände schütteln sollte? Werden die Handschuhe dann gleich mitgeliefert? Eine Initiative der deutschen Krankenhäuser?
Super-Sonderangebot, nur zur Weihnachtszeit, greifen Sie jetzt zu! So kurz vor dem tollsten Ereignis des Jahres wird natürlich jeder noch so kleine Pups großartig angepriesen. Alles muss raus, Platz schaffen für die 2010er Ware. Dass das Zeug immer noch genau so teuer ist wie vorher (wenn nicht sogar noch teurer), wird von der angestachelten Weihnachtseinkäufer-Meute natürlich geflissentlich übersehen. “Ach, zu Weihnachten kann man sich mal was leisten.” Wieso denn? War das 13. Monatsgehalt etwa so üppig, dass es gleich wieder die Wirtschaft ankurbeln muss? Geschenke hier, Geschenke da, Geschenke überall. Je teurer das Geschenk, desto lieber hat man den Beschenkten. Leider fehlen mir die finanziellen Mittel, fünf Villen auf den Kanaren zu erstehen, also muss ich die Messlatte niedriger ansetzen und behaupten: Je selbstgemachter, desto lieber. Hier, bitte schön, eine Klopapierrolle mit Augen drauf. Ist selbstgemacht! Siehst du, so lieb hab ich dich!

Wenn ich an die Weihnachtsfeste früher zurückdenke, waren sie auch immer so ziemlich mit Klischees gefüllt. Erst in den letzten paar Jahren habe ich mir angewöhnt, mit den Leuten, die mir wichtig sind, keine Geschenke-Party zu veranstalten, sondern lieber gemeinsame Abende mit gutem Essen zu organisieren. Ein bisschen Tradition darf auch noch sein, auch wenn ich an nichts glaube, für was Weihnachten ursprünglich steht. Es sind nämlich unsere eigenen Traditionen, die wir an Weihnachten ausleben. Essen mit der Familie, viel Lachen und Scherzen und hinterher eine Schneeballschlacht im Garten. So stelle ich mir ein schönes Weihnachtsfest vor.

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100 Wahrheiten, Folge 49: Alles neu!

14. Dezember 2009 Keine Kommentare

Liebes Umzugstagebuch…


So langsam hab ich mich in meiner neuen Wohnung eingelebt und eingerichtet. Ich laufe zwar im Dunkeln immer noch andauernd irgendwo gegen, aber es tut weniger weh als vorher. Die wichtigsten Sachen, nämlich Bett und Schreibtisch, stehen schon genau da wo sie stehen sollen und werden auf Herz und Nieren in der neuen Umgebung getestet. Was mir allerdings noch so ein bisschen fehlt, ist ein Kleiderschrank.
Aber braucht man als junger Mann eigentlich wirklich einen Kleiderschrank? Irgendwie finde ich, Kleiderschränke sind was für Frauen und alte Männer mit einer Auswahl an Anzügen und ähnlichem Zeug. Für mich, der gerade mal fünf Hemden besitzt, wäre das zuviel. Für meine Jacken gibt’s die Garderobe (die, wenn ich mich recht erinnere, knappe drei Euro gekostet hat) und alle anderen Sachen kriege ich sowieso in meinem schnieken Expedit-Bränas-System unter. Es lebe Ikea.

Naja aber doch, irgendwie sollte ich schon eine Möglichkeit haben, meine fünf Hemden aufzuhängen, damit die nicht andauernd verkrumpeln. Also wäre vielleicht eine Kombination super, so ein Schränkchen mit ein paar Ablagefächern für Handtücher und anderen Kleinkram und nebendran halt eine Stange zum Aufhängen von ein paar Sachen. Bei Ikea gab es leider nichts, was diese Anforderungen wirklich erfüllt hat. Ein Schränkchen gab es zwar, aber das hatte eine durchgehende Kleiderstange, an welcher einfach nur ein hängendes Stoff-Ablage-System angebracht war. Das sah ziemlich murks aus und war auch stabil wie nasse Spaghetti. Ein anderes Schränkchen hatte passende Einlegeböden, stabil und viel Stauraum, aber leider halt keine Kleiderstange. Verdammt, warum gibt es nicht eine Kombination aus diesen beiden Dingern? Die kosten auch nicht viel und wären wirklich praktikabel. Manchmal wünschte ich, ich wäre ein Schreiner.

Die andere Sache, die noch fehlt, ist eine Waschmaschine. Im Moment sammelt sich eine Menge Zeug in meiner Wäschetonne, und ich bin tierisch froh, dass morgen Nachmittag endlich eine dicke Miele geliefert und angeschlossen wird, damit ich abends direkt mal eine Wäsche anschmeißen kann. Zum Glück hat’s schon den Wäscheständer und das Bügeleisen, dann kann ich als der gute Hausmann agieren und mich an die Arbeit machen.
Morgen wird sowieso ein toller Tag, da kommt nämlich nicht nur die Waschmaschine, sondern auch der lang ersehnte Techniker, der die DSL-Leitung freischalten soll. Hoffentlich klappt das alles, denn ich bin es wirklich leid, mit diesem elenden HSDPA-Stick rumzusurfen. Nicht nur, dass der sich scheiße installieren lässt, er ist auch noch langsamer als ein lahmes Lama mit Gehbehinderung. Zumindest der Download. Der Upload rast, als wäre es schon eine 50 MBit/s-Leitung. Vielleicht sollte ich den Stick mal andersrum reinstecken?

So, nun hab ich auch kurz das Thema angerissen wieso ich so lang keine Einträge mehr geschrieben habe, und es liest sich besser als ein simples “Keinen Bock gehabt“, oder? So als frisch umgezogener junger Mann hat man eben Wichtigeres zu tun, als einen Haufen Blogleser zufrieden zu stellen. Aber da im Moment sowieso alles fast nur perfekt läuft und ich eine Glückssträhne nach der anderen habe, könnte es sein, dass es auch demnächst wieder mehr Einträge gibt. Wie schön!

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Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Bewertung: 4.00 von 5 bei 1 Votes)
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Der beste Smiley der Welt

10. November 2009 3 Kommentare

Verdammte Hacke!


Ich musste so lachen, als ich den zum ersten Mal gesehen hab… Ich meine, es gibt ja tausend innovative Smileys, die nur aus Zeichen bestehen, aber die meisten davon sind einfach nur doof. Der hier dagegen ist ein wahres Wunderwerk.


t('_'t)


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