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100 Wahrheiten, Folge 52: Schnee, Musik und mehr

Sonntag, juhu! Ausgeschlafen?


Irgendwie scheint es in Deutschland nicht mehr aufzuhören mit dem Schnee. Ich bin so gegen 8:30 Uhr aufgewacht und dachte mir, draußen sieht es aber weiß aus… Schnell einen Blick raus geworfen, und siehe da, es schneit. Schon wieder. Oder schneit es immer noch, und der gestrige Sonnenschein war einfach nur eine optische Täuschung?

Eigentlich dürfte ich mich ja nicht beschweren. Ich liebe Schnee, ich liebe es wenn es schneit, ich liebe das Knirschen wenn man auf frisch gefallenem Schnee läuft, ich liebe Snowboarden, ich liebe Schneeballschlachten und Schneemänner. Warum freue ich mich dann nicht? Warum war alles, was ich heute morgen beim Anblick der dicken Flocken denken konnte, ohje?
Vielleicht deswegen, weil es irgendwann auch mal reicht mit dem Schnee. Immerhin bin ich arbeitsbedingt recht viel mit dem Auto unterwegs, und da ich erst letztens mit dem Leben abgeschlossen hatte (bei -6° und Schnee mit 190 km/h über die Autobahn, das Lenkrad in der Linken und in der Rechten das Bier, und nein, nicht ich) und sogar eine kleine Erkältung auskurieren will, die ich mir wohl vor ein paar Tagen eingefangen hab, reicht es mir im Moment wirklich mit dem Schnee.
Draußen drehen ist zwar besser als im strömenden Regen, aber meistens soll man ja im Fernsehen nicht sehen, dass es schneit, außer es handelt sich um einen Beitrag über Schnee und Winter. Ergo muss man hier auch meistens abwarten bis das Wetter etwas besser wird, damit man den Beitrag zur Not auch noch im Mai senden kann. Es sei denn, man macht eine Langzeit-Reportage über mehrere Monate, da darf es auch ruhig mal schneien.

Trotzdem reicht es mir jetzt. Schnee, dankeschön, du warst eine Zeit lang nett anzusehen und sehr gut zu befahren, aber jetzt kannst du wieder abhauen. Bis nächstes Jahr, mach’s gut.

Meine Erkältung lässt die Ohren unberührt


Nun sitze ich hier, sonntagmorgens um 9:30, und bin leicht verstimmt darüber, dass ich nicht länger schlafen konnte. Und ich bin leicht verstimmt darüber, dass ich nachschauen musste, wie man sonntagmorgens richtig schreibt. Die Rechtschreibung hat sich echt so ein paar Tücken einfallen lassen, die keiner wirklich versteht.
Nun sitze ich hier, mit spröden Lippen und ein bisschen Hunger, und ich höre Trance. Ja, ich höre auch Trance. Techno auch manchmal, House auch relativ häufig. Wieso? Ganz einfach deswegen, weil ich flexibel und nicht engstirnig bin. Ob jetzt Joop, Tiësto (ich muss mir unbedingt merken wie dieses blöde ë auf dem Mac funktioniert) oder Codec & Flexor. Wenn ich öfter Radio hören würde, würde ich bestimmt auch jede Menge Nightwax hören, weil da teilweise echt geile Lieder dabei sind. Oder wenn es nicht gerade samstagabends (Argh!) ist, könnte ich auch sunshine live hören. Aber zum Glück gibt es Youtube. Und weil ich weiß, dass sich manche meiner Leser sehr für meine Musiktipps empfehlen, nutze ich schnell mal mein schönes Spoiler-Plugin, um die drei Lieder zu präsentieren, die ich gerade im Ohr habe.

Lass mal hören…









Da ich zumindest Joop nicht gerade leise anhöre, bin ich mal gespannt, wann mein Bruder torkelnd ankommt und mir mit einem lauten Geräusch berichtet, dass er Hunger hat. Aber mir geht es ja nicht anders, da ich gestern nur ein Croissant, eine Käsestange und eine kleine Schüssel grüne Soße hatte, könnte ich jetzt ein halbes Schwein verdrücken. Schnitzel zum Frühstück, das ist das wahre Leben.

Auf dem Beichtstuhl


Da ich jetzt für diesen Eintrag auch kein großartiges Thema habe, werde ich mich einfach nochmal bemühen, zu erklären, wieso es in letzter Zeit so wenige Einträge gab. Obwohl ich das eigentlich nicht mag – ich hasse es, wenn ich Blogs besuche, und der oberste Eintrag schon eine Entschuldigung ist, warum man keine Zeit mehr hatte, das aber bald wieder ändern wird, und dieser oberste Beitrag ist dann selbst schon ein Jahr alt – aber ich denke, es kann nicht schaden, wenn ich die Erklärung einfach mal hier unten hinsetze, da, wo sowieso jeder Zweite schon wieder aufgehört hat zu lesen.
Fakt ist: Ich hatte mir für 2009 vorgenommen, 100 Einträge in die Rubrik der Wahrheiten zu schreiben, und irgendwann hatte ich keine Lust mehr. An Ideen mangelt es mir eigentlich nicht, die Notizfunktion auf meinem iPood beherbergt auch noch so einige brisante Themen, die ich mal ansprechen wollte, aber die Schreibwut blieb mir fern. Entweder war ich zu faul oder ich hatte andere Sachen zu tun. Die Zeit ist natürlich auch noch so ein Faktor, als frisch gebackener Freiberufler muss ich natürlich darauf achten, dass ich genügend arbeite um meine Lebenshaltungskosten zu decken, und im Moment scheint es ein erfolgreicher Jahresbeginn zu werden, ich bin jedenfalls recht gut ausgelastet. Aber ich will gar nicht abstreiten, dass ich jeden Abend mindestens noch einen Beitrag schreiben könnte, wenn es nur die Zeit wäre. Aber es ist einfach die Lust.
Früher in der Schule war es ja auch so, man wollte nicht so wirklich, hat aber trotzdem irgendwie, und am Ende hatte man dann 50 Prozent erreicht (so wie ich mit meinen 50 Wahrheiten), und da eine grandiose 4 natürlich ausreichend ist, hat man sich auch nicht weiter großartig bemüht. Ich kenne sogar Studenten, die auf die 50-Prozent-Marke hinarbeiten. Keine tolle Moral, aber wenn es ausreicht, um zu bestehen, kann man ja nicht viel schimpfen.
Ich verspreche hier und jetzt auch nicht, dass ich in Zukunft wieder mehr schreiben werde. Ich werde – genau so wie bisher – immer mal wieder Einträge veröffentlichen, je nachdem, wie ich Zeit und Lust habe. Es könnte demnächst mal wieder ein paar Serien-Einträge geben, damit mein Bruder auch endlich seinen Dexter-Review bekommt und ich einen weiteren Post in der Einser-Kategorie verbuchen kann. Musik gibt es in nächster Zeit wohl nicht allzuviel, zumindest nichts neues, da ich eher alte Sachen höre. Ich könnte ja mal mewithoutYou bloggen, die kennt bestimmt auch noch kein Schwein. Gut, das nehme ich mir für meine nächste halbe Stunde voller Schreibwut vor. Vielleicht sogar noch heute, wer weiß was ich noch alles vorhabe – es ist ja erst 10 Uhr morgens.

Categories: 100 Wahrheiten, Lesestoff
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