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Archiv für die Kategorie ‘Screamo’

Lo-Pro – Lo-Pro

19. April 2009 Keine Kommentare

Nichtssagend, aber genial


Kein Mensch kennt diese Band, wetten? Ich weiß auch schon gar nicht mehr, wie ich darauf aufmerksam geworden bin, es ist schon ein kleines Stück her, aber ich höre sie immer wieder gern. Ach stimmt, ich glaube es war mal eine Empfehlung von Last.fm, danke dafür! Lo-Pro ist eine bunt zusammen gemischte und doch sehr stimmige Hard-Rock-Band, deren zweites Album sehnlichst erwartet wird, und das sogar auf Wikipedia.

Lo-Pro - Lo-Pro


Ich muss mich übrigens für das qualitativ miese Cover entschuldigen, ich habe einfach kein besseres gefunden. So allerdings müsste es reichen, um einen Eindruck der CD zu verschaffen.

Tracklisting


Mehr als vier Silben kriegen die harten Rocker von Lo-Pro wohl nicht hin, um ihre Songs zu benennen, aber gut, das macht mir weniger Tipp-Arbeit, ist doch auch mal was schönes.

  1. Fuel

  2. Not Me

  3. Sunday

  4. 1 Day

  5. Reach

  6. Walk Away

  7. Thread

  8. Oblivion

  9. Ignition

  10. Never

  11. Fake

  12. Bombz


Mein Tipp!


Durch Bombz wurde ich auf diese Band aufmerksam, stimmt, ich erinnere mich wieder. Ich lag im Bett und lauschte dem, was Last.fm mir empfehlen wollte, und plötzlich schlich sich dieses latent rockige Gefühl an, das ich auch heute noch immer wieder verspüre, wenn ich diese Zeilen höre:
Still I’m heading them off
Until I’ve had enough
I feel like I’m losing my grip
I’m slipping, but I know I will
I will keep heading them off
Until I’ve had enough
I will keep heading them off
Until I’ve had enough

Und da sich dieser Chorus auf knappe 50 Sekunden Dauer erstreckt, sollte klar sein, wie latent das rockige Gefühl ist. Hört rein und dankt mir, ich leite den Dank dann an Last.fm weiter.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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As Cities Burn – Come Now Sleep

10. März 2009 Keine Kommentare

Gott gibt es nicht


Hearts aren’t really our guides
We are truly alone
‘Cause God ain’t up in the sky
Holding together our bones

Mit solchen Worten eröffnet eine der sanftesten Post-Hardcore-Bands meiner Sammlung ihr grandioses Album. Kaum zu glauben, wenn man sich ein bisschen die Bandgeschichte anschaut und feststellt, dass die Jungs christlichen Glaubens sind und nun eigentlich in die Hölle fahren müssten. Aber irgendwie haben sie es geschafft, weiterhin überirdisch zu existieren und auch entsprechende Musik zu machen. Gott sei Dank.

As Cities Burn - Come Now Sleep


Da As Cities Burn auch erst neu in meiner Sammlung sind, kann ich leider nicht allzu viel über sie erzählen, außer dass ich sehr von ihrer Musikstimmung begeistert bin. Einerseits die weichen Klänge und langsamen Takte, andererseits das astreine Post-Hardcore-Geschrei, und alles zusammen wurde zu diesem sehr schönen Album zusammengemischt.

Tracklisting


ACB haben zwar schon 2005 ein Album rausgebracht, aber das ist meiner Meinung nach nicht halb so gut wie das neue von 2007, nicht nur der Stil hat sich verbessert, sondern auch die Erfahrung der Musiker selbst. Das einzige, was gleich geblieben ist, sind die Anzahl der Tracks. Es sind zwar nur 10, aber dafür ist der letzte gleich über zwölf Minuten lang.

  1. Contact

  2. Empire

  3. The Hoard

  4. This Is It, This Is It

  5. Clouds

  6. New Sun

  7. Tides

  8. Wrong Body

  9. Our World Is Grey

  10. Timothy


Mein Tipp!


Offiziell heißt es, dass die Jungs Post-Hardcore machen, aber für mich klingt der Großteil der Lieder ein bisschen zu weich und harmonisch dafür, also werde ich sie lieber mal in die Progressive-Rock-Sparte einteilen. Na gut, Post-Hardcore stimmt aber auch noch.
Und meine Empfehlung? Clouds ist eins der sanftesten Lieder, zu denen ich jemals einschlafen durfte. Ist bestimmt auch prima geeignet, um vor dem Kamin zu sitzen und in die Flammen zu starren.
Is your love really love?
Is my love really love?
I think our love isn’t love
Unless it’s love to the end.

Is your God really God?
Is my God really God?
I think our God isn’t God
If it fits inside our head.


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Strata – Strata Presents The End Of The World

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Für gefühlvolle Momente braucht man Strata


Ich schwöre ja darauf, dass man sich den traurigen Momenten des Lebens durchaus widmen soll, man sollte sie einfach so nehmen wie sie sind und sich damit auseinandersetzen, damit man lernt, damit zurecht zu kommen. Und so ähnlich denken sich das Strata wohl auch. Ihr neuestes Album Strata Presents The End Of The World ist sehr emotional gehalten, von Alltagssituationen geplagt und durch Gefühle geprägt.

Strata - Strata Presents The End Of The World


Es gibt übrigens ein paar wenige Live-Videos von den Jungs, die ich auch ziemlich gut finde. Schaut einfach mal bei Youtube nach, vielleicht findet ihr ja auch etwas, was euch gefällt. Ich persönlich kann ja Hot/Cold (Darling, Don’t) immer wieder empfehlen.

Tracklisting


Zum Glück sind Strata schlau genug, die Lieder tatsächlich nach dem zu benennen, was darin vorkommt, damit sie leichter zu merken sind. 12 Lieder findet ihr auf der Platte, von denen ein paar ganz okay sind, der Rest aber einfach fantastisch klingt.

  1. Night Falls (The Weight Of It)

  2. Hot/Cold (Darling, Don’t)

  3. The Dotted Line…

  4. Cocaine (We’re All Going To Hell)

  5. Coma Therapy

  6. Poughkeepsie, NY

  7. Stay Young

  8. The Brothers

  9. Love Is Life

  10. The New National Anthem

  11. Natoma Alley

  12. Daylight In The City

Und wenn es euch mal richtig schlecht gehen sollte: Die ersten beiden Lieder könnt ihr solange hören, bis euch die Tränen kommen und den Schmerz rauslassen. Ich spreche da aus Erfahrung. Genießt einfach mal den Refrain von Hot/Cold (Darling, Don’t).
Have you given too much, Darling?
Are you giving us up?
Did the going get tough this time?
Don’t give up on us!


Mein Tipp!


Auch wenn der Sänger ein bisschen verweichlicht klingt, manchmal braucht man eben genau sowas, gefühlvolle Musik zum Entspannen und Abschalten. Meine absolute Empfehlung, wenn ihr mal genug von harter Musik habt, sondern lieber ein bisschen Melodie hören wollt. Ich warte gespannt auf das nächste Album von Strata.

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The Receiving End Of Sirens – The Earth Sings Mi Fa Mi

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Ich möchte “Mi Fa Mi” mitsingen


Sanfter, melodischer Alternative-Sound dringt aus den Lautsprechern, die fast zärtliche Stimme von Alex Bars verwöhnt den Zuhörer, langsam baut sich Spannung im Lied auf, das Schlagzeug wird ein wenig mehr bemerkbar, Alex’ Stimme nimmt andere Tonlagen an, kommt höher und höher, die Gitarren fallen ein, das Tempo scheint zuzunehmen, die Musik verdichtet sich, der Höhepunkt kommt näher, immer mehr und mehr Post-Hardcore-Elemente kommen ins Spiel, Alex’ Stimme überschlägt sich beinahe, bis der Spannungsbogen endlich wieder abklingt, das ganze Gebilde plötzlich in sich zusammenfällt und das nächste Lied beginnt.
Herzlich willkommen bei The Receiving End Of Sirens.

The Receiving End Of Sirens - The Earth Sings Mi Fa Mi


Mir fehlen die Worte. Und ich weiß auch warum: Das Album läuft gerade nebenher. Ich muss immer noch genau hinhören, um die Feinheiten der Musik rauszuhören, die das Album so super machen. Ein echter Genuss.

Tracklisting


Der Auftakt fühlte sich für mich exakt so an wie oben beschrieben. Ich weiß nicht, ob es euch genauso ergehen wird, aber ich hoffe es. Das bedeutet nämlich, dass ihr einen verdammt guten Geschmack habt. Und wenn euch der Rest des Albums dann noch so gut gefällt wie mir, ist doch eigentlich alles perfekt.

  1. Swallow People Whole

  2. Oubliette (Disappear)

  3. The Crop And The Pest

  4. The Salesman, The Husband, The Lover

  5. Smoke And Mirrors

  6. A Realization Of The Ear

  7. Saturnus

  8. Wanderers

  9. Stay Small

  10. Music Of The Spheres

  11. The Heir Of Empty Breath

  12. Pale Blue Dot

Ach verdammt, ich wünschte, ich hätte noch ein rotes Herzchen, um alle Tracks zu markieren, die ich noch mehr liebe als die anderen. Obwohl, dann wäre das gesamte Album rot.

Mein Tipp!


Es ist einfach unglaublich, wie punktgenau The Earth Sings Mi Fa Mi meinen Geschmack trifft. Alles ist dabei, von heftigem Post-Hardcore-Gebrüll zu sanften Balladen, über psychedelische Kunstmusik und poetische Strophen hinweg.
Mein Lieblingsabschnitt, beziehungsweise einer meiner vielen bei diesem Album, ist folgende Stelle bei Wanderers:
But I know
All this dark won’t swallow
All the light I hide
But still host

Her I’ll learn to hold
She will grow and grow and
She will shine so bright

Wer dieses Album nicht gehört hat, lebt nicht zu 100%.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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