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Archiv für die Kategorie ‘Screamo’

Of Machines – As If Everything Was Held In Place

11. September 2009 Keine Kommentare

Screamo vom Feinsten


Es ist doch wirklich erstaunlich, was man so alles dank Last.fm findet. Ich hab mich gestern ungefähr eine Stunde durch verschiedene Empfehlungen geklickt und hier und da ein bisschen Probe gehört, bis ich auf die Band Of Machines stieß. Gut, Bild und Beschreibung sind ja eigentlich bei jeder Post-Hardcore-Band gleich, also hab ich mir lieber die Kommentare der Hörer durchgelesen, und ich war erstmal überhaupt nicht überzeugt:
MisterIvanovich: Sounds like a mediocre rip between Saosin and Cry of the Afflicted. There are probably 100 other bands I’d listen to before Of Machines. But they’re not bad, I guess. Just mediocre.

Aber ich gab den Jungs eine Chance, und ich muss mich echt bei mir selbst bedanken, das getan zu haben. Verdammt, ist das gute Musik!

Of Machines - As If Everything Was Held In Place


Tracklisting


Nachts hab ich das Album bestimmt fünfmal im Dauerlauf durchgehört, ohne auch nur ein Lied zu überspringen. Und doch kam es mir vor, als wäre irgendwie jedes zweite Lied mit dem vorherigen identisch – sofern das Sinn macht. Aber nicht im negativen Sinne, sondern absolut positiv.

  1. Introduction

  2. Things Too Visible To See

  3. It Must Belong Somewhere

  4. Reset, Reflect

  5. Sailing Alone Around The Room

  6. As If Everything Was Held In Place

  7. Becoming Closer To Closure

  8. Lost In Translation

  9. I Write This In Hopes Of…

  10. Weaving The Values That Sustain Us

  11. An Autobiography In Vivid Color, Pt. 1


Mein Tipp!


Blöd natürlich, dass mir eigentlich das ganze Album gefällt, so kann ich dir keinen eindeutigen Lied-Tipp geben. Und auch Lyrics sind bei Screamo ja eher hinfällig, man versteht es zwar, aber ein einziger Satz wird ewig lang ausgedehnt. Da bringt es kaum was, wenn ich jetzt hier von Sailing Around The Room schwärme, das übrigens von Amazon wieder verstümmelt wurde. Oder auch Things Too Visible To See kann ich nur so nebenbei erwähnen, ohne jetzt genau sagen zu können, warum mir das so gut gefällt. Vielleicht ist es einfach der treibende Klang, der mich nicht auf Pause drücken lässt. Glaubst du, dir ergeht es genauso?

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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30 Seconds To Mars – A Beautiful Lie

22. Juli 2009 Keine Kommentare

Jared Leto? Ja, kenn ich…


Mittlerweile sollte man vielleicht nicht nur wissen, dass Jared Leto Musik macht, sondern auch, dass er in diversen Filmen mitgespielt hat und ein absoluter Emo-Frauenschwarm ist. Nun gut, mich persönlich interessiert das eigentlich nicht so sehr, mir ist nur wichtig, dass er seine leicht rauchige Stimme für gute Lyrics einsetzt.

30 Seconds To Mars - A Beautiful Lie


Tracklisting


Es ist immer noch nicht kühler, deswegen bin ich auch hier wenig laberhaft und sage einfach nur, dass das zweite Album vielleicht sogar noch einen halben Zentimeter besser ist als das erste.

  1. Attack

  2. A Beautiful Lie

  3. The Kill

  4. Was It A Dream?

  5. The Fantasy

  6. Savior

  7. From Yesterday

  8. The Story

  9. R-Evolve

  10. A Modern Myth


Mein Tipp!


Durch Attack bin ich damals (es war wohl so vor vier Jahren, da hieß es noch I’ll Attack) auf die Band aufmerksam geworden und somit überhaupt erst in die Richtung des Post-Hardcore-Rock gekommen. Allein dafür muss ich das Lied schon als Favoriten nennen, aber auch für den genialen Songtext und Refrain:

I won’t suffer, be broken
Get tired, or wasted
Surrender to nothing
or give up what I
Started
And stopped it
From end to beginning
A new day is coming
And I am finally free

Run away, run away
I’ll attack
Run away, run away
Go chase yourself
Run away, run away
Then I’ll attack
I’ll attack
I’ll at-***


Bei der ***-Stelle ist es schwer, den Songtext aufzuschreiben, da es einfach nur Screamo-Geschrei ist… Aber gut, das musst du dir ja sowieso selbst mal anhören. Und das Ende ist sowieso noch mal eine Klasse für sich, ab 2:20 geht es richtig ab und man kann sich eigentlich auf nichts anderes mehr konzentrieren. Geile Musik, wirklich!

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30 Seconds To Mars – 30 Seconds To Mars

22. Juli 2009 Keine Kommentare

Jared Leto? Nie gehört…


Man muss nicht unbedingt wissen, dass Jared Leto Schauspieler ist. Man muss nicht unbedingt wissen, dass er in Fight Club ziemlich behämmert aussah. Man muss nicht unbedingt wissen, dass er zwei Tage nach Weihnachten Geburtstag hat. Was man aber auf jeden Fall von ihm wissen sollte, ist die Tatsache, dass er der Kopf der Band 30 Seconds To Mars ist.

30 Seconds To Mars - 30 Seconds To Mars


Tracklisting


Es ist verflucht warm, deswegen schwall ich gar nicht lange rum. Geiles Album, coole Texte, gute Stimme.

  1. Capricon (A Brand New Name)

  2. Edge Of The Earth

  3. Fallen

  4. Oblivion

  5. Buddha For Mary

  6. Echelon

  7. Welcome To The Universe

  8. The Mission

  9. End Of The Beginning

  10. 93 Million Miles

  11. Year Zero


Mein Tipp!


Ich muss gestehen dass ich das erste Album von 30 Seconds To Mars erst im Nachhinein kennengelernt hab, aber ich finde es trotzdem fast genau so gut wie das zweite, was ich dir auch noch ans Herz legen werde. Von diesem Album jedenfalls mag ich besonders Oblivion und Buddha For Mary. Zum Refrain von Oblivion könnte ich mir sehr gut eine filmische Szene vorstellen… Vielleicht sollte ich mal ein Video dafür drehen.

Under the burning sun
I take a look around
Imagine if this all came down
I’m waiting for the day to come


Einfach geil, wie einen die Gitarre da mitreißt, erst diese sphärischen Klänge und anschließend das bassige Dröhnen. Immer schön laut hören! Zumindest so lange, bis ich das zweite Album ebenfalls hier reinnehme.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Lo-Pro – Lo-Pro

19. April 2009 Keine Kommentare

Nichtssagend, aber genial


Kein Mensch kennt diese Band, wetten? Ich weiß auch schon gar nicht mehr, wie ich darauf aufmerksam geworden bin, es ist schon ein kleines Stück her, aber ich höre sie immer wieder gern. Ach stimmt, ich glaube es war mal eine Empfehlung von Last.fm, danke dafür! Lo-Pro ist eine bunt zusammen gemischte und doch sehr stimmige Hard-Rock-Band, deren zweites Album sehnlichst erwartet wird, und das sogar auf Wikipedia.

Lo-Pro - Lo-Pro


Ich muss mich übrigens für das qualitativ miese Cover entschuldigen, ich habe einfach kein besseres gefunden. So allerdings müsste es reichen, um einen Eindruck der CD zu verschaffen.

Tracklisting


Mehr als vier Silben kriegen die harten Rocker von Lo-Pro wohl nicht hin, um ihre Songs zu benennen, aber gut, das macht mir weniger Tipp-Arbeit, ist doch auch mal was schönes.

  1. Fuel

  2. Not Me

  3. Sunday

  4. 1 Day

  5. Reach

  6. Walk Away

  7. Thread

  8. Oblivion

  9. Ignition

  10. Never

  11. Fake

  12. Bombz


Mein Tipp!


Durch Bombz wurde ich auf diese Band aufmerksam, stimmt, ich erinnere mich wieder. Ich lag im Bett und lauschte dem, was Last.fm mir empfehlen wollte, und plötzlich schlich sich dieses latent rockige Gefühl an, das ich auch heute noch immer wieder verspüre, wenn ich diese Zeilen höre:
Still I’m heading them off
Until I’ve had enough
I feel like I’m losing my grip
I’m slipping, but I know I will
I will keep heading them off
Until I’ve had enough
I will keep heading them off
Until I’ve had enough

Und da sich dieser Chorus auf knappe 50 Sekunden Dauer erstreckt, sollte klar sein, wie latent das rockige Gefühl ist. Hört rein und dankt mir, ich leite den Dank dann an Last.fm weiter.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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