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Archiv für die Kategorie ‘Screamo’

Tides Of Man – Dreamhouse

15. Februar 2011 Keine Kommentare

Empire Theory 2?


Es ist immer noch nicht so einfach, Tides Of Man eine eindeutige Musikrichtung zuzuweisen. Ihr zweites Album ist immer noch sehr rocklastig, aber diesmal ein bisschen härter, fordernder, direkter. Progressive Rock mit einer Spur von Emo und Screamo, denn für diese Platte hat Tilian sein zartes Stimmchen noch hergegeben, bis er dann Ende 2010 den Abmarsch machte. Wollen wir hoffen, dass das nicht das Ende von Tides Of Man ist – aber sie halten ja schon Castings für neue Sänger.

Tides Of Man - Dreamhouse


Tracklisting


Und auch hier wieder finden wir nur zehn Songs, die aber diesmal tatsächlich ein bisschen kürzer gehalten sind. Klar, die Produktionszeit war auch ziemlich kurz, deswegen finde ich auch das erste Album noch einen Tick besser – aber nichtsdestotrotz wird hier mal alles reingebastelt von den Jungs.

  1. Not My Love 2

  2. Statues

  3. Home

  4. Sunshine

  5. Dreamhouse

  6. Salamanders And Worms

  7. Chemical Fires

  8. Echoes

  9. A Faint Illusion

  10. Only Human


Mein Tipp!


Und schon wieder fällt es mir nicht leicht, mich für einen Favoriten zu entscheiden. Jedes Lied hat irgendwie mindestens eine Stelle, bei der sich mir die Nackenhaare aufstellen vor musikalischem Genuss, und das macht es ziemlich schwer sich zu entscheiden. Aber ich denke, diesmal nehme ich Chemical Fires.

Feuer frei!




Under such disappointing times, we distract ourselves.
Showing off our petty chemical fires. They glow so wrong.
So you follow your dreams, or at least the dreams you’ve settled for.
But if you followed your dreams…

I want the answer. I want the cure for dying alone.
I thought that I was meant to be a hero.
Now they’ll all see how much I’ve grown.

Sing loud and scream and yell and raise your fists and cause an avalanche.
If you squeeze him hard enough, God might show the way.
Or if you’d just grow up,
You’d see that there’s little in this world worth screaming for.
So fall in love, and lie down.
So you follow your dreams, or at least the dreams you’ve settled for.
But if you followed your dreams…

I want the answer. I want the cure for dying alone.
I thought that I was meant to be a hero.
Now they’ll all see how much I’ve grown.

I want the answer. I want the cure for dying alone.
I thought that I was meant to be a hero.
Now they’ll all see how much I’ve grown.

(Under such disappointing times, we distract ourselves.
Showing off our petty chemical fires.
Under such disappointing times, we distract ourselves.
Showing off our petty chemical fires.)

I want the answer. I want the cure for dying alone.
I thought that I was meant to be a hero.
Now they’ll all see how much I’ve grown.

I want the answer. I want the cure for dying alone.
I thought that I was meant to be a hero.
Now they’ll all see how much I’ve grown.




Da kann mir doch keiner erzählen, dass das keine gute Musik ist!

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Tides Of Man – Empire Theory

15. Februar 2011 1 Kommentar

Schwierig, schwierig…


… die Musikrichtung von Tides Of Man zu bestimmen. Klar, es ist schon Rock. Alternative Rock auch schon ein bisschen. Post-Hardcore ist aber auch mit drin, und an manchen Stellen bringt Tilian Pearson ein bisschen Emo und Screamo mit ein. Da muss ich ja ziemlich viele Häkchen ankreuzen diesmal. Aber ich mach es gern, denn Empire Theory läuft bei mir eigentlich rauf und runter.

Tides Of Man - Empire Theory


Tracklisting


Zuerst schaut man überrascht auf die wenigen Tracks, doch dann stellt man sehr schnell fest, dass der kürzeste Song immer noch 3:39 Minuten geht, der längste sogar über sieben Minuten. Also hat man alles in allem doch fast 50 Minuten schnelle Gitarren und heiße Lyrics.

  1. Knowing That You’ve Already Arrived

  2. Create Couldn’t Keep Up

  3. Empire Theory

  4. Descent

  5. Colors Speak True

  6. I Saw Mercy Conquer Hate

  7. Not My Love

  8. Western Science

  9. Contents Within

  10. Rescue


Mein Tipp!


Angefangen hab ich natürlich mit Knowing That You’ve Already Arrived, aber mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, welches Lied mein Favorit ist. Seit gestern abend finde ich Contents Within irgendwie noch ein Stückchen besser, deswegen werde ich das mal hier einbinden.

Contents Within




Desolately awaiting nightfall,
The cool dead feeling, to fall on my face,
Patiently…
And I’ll forget this day,
Did you forget me here,
In this corridor of Hell?
Where I lost my mind,
To desecration and fear?
Did you leave me behind,
Thinking I would tell your secrets?
Did you leave me to die?
My shroud removed,
And my body uncovered,
Left for the Vultures to tear at my skin,
To relish from my skull, the contents within,
Here I have lay,
With these dark demons of prey,
Using grimy black talons they disfigured my face,
Please God I pray:
Send your Eagle this way!
Did you forget me here,
In this corridor of Hell?
Where I lost my mind,
To desecration and fear?
Did you leave me behind,
Thinking I would tell your secrets?
Did you leave me to die?
Entirely surpassing the point of apathetic submission I spilled all,
Yet with every surrendering word I let slip
the more un-satiated the Vultures became…
I must set things right.
But sprawled upon this mires coagulated bed,
I forget the plentiful pints I bled,
And dwell on many more I let them shed,
From my honest brother’s blameless head.



Die Version ist zwar grottenschlecht, aber echte Genießer hören sich das sowieso nicht auf Youtube an… Und holen sich dann das ganze Album. Ich kann es wirklich empfehlen.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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We Are The Emergency – Whispers And Fragments

24. September 2010 1 Kommentar

Where are your Gods now?


Es ist ja schon ein Weilchen her, dass ich die erste EP von We Are The Emergency präsentiert hab. Und in der Zwischenzeit waren die Jungs gar nicht unfleißig und haben ein sehr schönes neues Album rausgebracht, das uns Post-Hardcore- und Alternative-Rock-Fans endlich mit neuem Stoff versorgt. Dass die alte Richtung nicht ganz beibehalten wurde, kann dem engstirnigen Zuhörer vielleicht aufstoßen, aber wer sich auch auf neue Musik ein bisschen einlassen kann – und das erwarte ich eigentlich von all meinen Lesern! – wird an Whispers And Fragments sicherlich Gefallen finden.

We Are The Emergency - Whispers And Fragments


Tracklisting


Ich höre ja immer, während ich so einen Eintrag schreibe, das Album parallel dazu an, bin gerade erst beim dritten Lied angekommen und freue mich schon wieder auf den Mittelteil der Platte. Der Anfang ist schon gut, sehr gut sogar… Aber gegen den Mittelteil ist das Käse. Demnach werden sich hier und heute eine Menge kleiner Herzchen im oberen Teil der Trackliste aufhalten.

  1. If A Tree Can Drop Its Leaves

  2. Ink Well Paper Stains

  3. It’s Floating Wicker Propelled By Fire

  4. The Jedis Are Going To Feel This One

  5. Footsteps

  6. Don’t Bite The Hand That Feeds

  7. Call Sanctuary

  8. Between The Places We Belong

  9. Coloured Pastels / Racing Hearts

  10. Ewe-knee-verse

  11. When Everything Is Done

  12. My Conscience Is The Only One Who Gets Me


Mein Tipp!


Eigentlich müsste ich sofort It’s Floating Wicker Propelled By Fire als absoluten Favoriten wählen, weil ich ein ziemlicher Scrubs-Fan bin und somit alle Zitate aus der Show kenne. Leider liegt mein musikalischer Schwerpunkt aber bei zwei anderen Tracks, und zwar Don’t Bite The Hand That Feeds und Between The Places We Belong. Exakt diese beiden würde ich jetzt auch gern hier einbinden, aber da Youtube mal wieder die deutschen Zuschauer hasst und uns diese Videos nicht zur Verfügung stellt, gibt es hier nur einen verhassten Myspace-Link, auf dem man die Lieder auch in minderwertiger Qualität anhören kann. Bravo, Youtube.
Egal, wahre Kenner besorgen sich sowieso direkt das Album, denn was immer ich empfehle, kann einfach nur gut sein! Und in diesem Fall sogar extrem gut. Viel Spaß beim Hören.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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We Are The Emergency – Seizure

5. Februar 2010 Keine Kommentare

Let’s go back to the start


Ja, lasst uns alle noch mal von vorne anfangen und direkt zu Beginn gute Musik hören. We Are The Emergency produzieren nämlich solche. Mir fällt eigentlich nur eine Band ein, die noch saubereren Rock produziert, aber dazu später vielleicht mehr… Bis dahin müsst ihr euch mit Seizure begnügen. Aber ich denke, das sollte machbar sein, denn wie gesagt, es ist gute Musik.

We Are The Emergency - Seizure


Tracklisting


Da es sich hier leider nur um eine EP handelt, kann man sich leider nicht auf Amazon verlassen. Nicht mal einen zünftigen MP3-Download gibt es. Aber ich bin sicher, der wirklich geneigte Leser findet auch einen anderen Online-Store, wo man sich das bestellen kann. In der Zwischenzeit präsentiere ich mal die einzelnen Tracks und wie sie mir gefallen.

  1. Oh… Knees Don’t Bend The Other Way

  2. I Was Born Ready, Baby

  3. Drop Me Off At The Bridge

  4. All We Ever See Of Stars Are Their Old Photographs

  5. The Grass Is Greener On Our Side

  6. Hello, My Name Is Distance


Mein Tipp!


Erst durch den Song The Grass Is Greener On Our Side bin ich so wirklich auf den Geschmack gekommen. Klasse Melodie, schöner Gesang und kräftiges Gebrüll machen diese Moral-Geschichte zum echten Hörgenuss.

Grünes Gras ist schön



What if it’s something I say
And you misread me?
And now my intentions aren’t clear
They’re all bleeding out

It’s sad now that that’s all it takes
These words deceive me
To find out that this isn’t real
And that it’s all in your head

So go on
Put one foot in front of the other
And forget what it felt like
To live so afraid

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

What if I can’t seem to find
Or reach a foothold?
And now, I’m just falling away again

Now won’t someone please just wake me
From this self-indulgent nightmare
Fear consumes me, overrules me
Now it’s all just bleeding out

So go on
Put one foot in front of the other
And forget what it felt like
To live so afraid

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

Now it’s all just bleeding out

It’s far too easy feeling sorry for yourself
Do yourself a favour, try to think of someone else



Besonders toll finde ich die ruhigen Stellen mit dem schönen Piano… Aber auch dieses drückende Geschrei, bei dem sich (bei ausreichender Lautstärke) die Nackenhaare aufstellen, ist nicht zu verachten. So muss sich gute Musik anhören und anfühlen. Da ist es beinahe schon schade, dass es noch kein richtiges Album gibt… Aber ich drücke die Daumen und warte einfach ab.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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