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Archiv für die Kategorie ‘Rock’

Karnivool – Themata

21. Juni 2009 Keine Kommentare

Atmo-Sphärisch


Wie ein rauschendes Unwetter kommt die Musik auf mich zu, die mitreißenden Gitarrenriffs umzingeln mich, die Stimme vom Sänger zwitschert in den höchsten Tönen in meine Ohren, bis es in den Refrain geht und er losbrüllt, dass es mir die Nackenhaare aufstellt. Karnivool sind schon seit längerer Zeit auf meiner Favoritenliste, aber das macht es umso schwerer, sie hier als etwas neues anzupreisen. Vielleicht fällt mir das leichter, wenn ich ihr neues Album komplett durchgehört habe – aber bis dahin musst du dich noch mit Themata begnügen.

Karnivool - Themata


Tracklisting


Das Album ist ein wenig aufgebaut wie ein Kunstwerk, zuerst wird ein bisschen vorgestellt, was Sänger und Gitarristen überhaupt drauf haben, dann geht es ans Variieren, und zum Schluss lassen die Jungs noch ein richtiges Feuerwerk an Klang hochgehen. Alles in allem ist es eine sehr gelungene CD. Besonders gewitzt finde ich es, das Finale mit einer 20-sekündigen Pause namens Omitted For Clarity vom Rest abzuheben, das vermittelt einen Eindruck von künstlerischer Cleverness.

  1. C.O.T.E.

  2. Themata

  3. Shutterspeed

  4. Fear Of The Sky

  5. Roquefort

  6. L1fel1ke

  7. Scarabs

  8. Sewn And Silent

  9. Mauseum

  10. Synops

  11. Omitted For Clarity

  12. Change (Part 1)


Mein Tipp!


Verdammt, das ist schon wieder so ein Album, das ich am liebsten essen würde. Und das bei einer so dissonanten Aussteuerung… Ich glaube, ich bin ein Fan von dissonantem Rock. Das würde auch erklären, wieso ich so auf Sewn And Silent abfahre. Oder ist es der Text?
I’d follow you entwined
My bleeding eyes are sewn blind
Fade away, if you reach this in two minds
Not to mention I’m dreaming, falling short
Sell me away that this is real
Saving me, settle down, and I will fall upon thee
In this happiness I’m so damn lonely


Sag du es mir…

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Demians – Building An Empire

15. Mai 2009 Keine Kommentare

Die Franzosen kommen


Nicolas Chapel heißt der Mann, der hinter der Band Demians steht und seine unglaublich amüsante Auffassung der englischen Sprache Song für Song in das Mikrofon haucht und flüstert. Franzosen können nun mal kein Englisch, aber dafür können sie recht sanften Progressive Rock zaubern.

Demians - Building An Empire


Irgendwie finde ich es ein bisschen lustig, dass es fast mehr Hintergrundinformationen zu Demians gibt als Musik… Bisher war das immer andersrum. Tja, die Franzosen.

Tracklisting


Wie, nur neun Tracks auf der kompletten CD? So ein Beschiss, denkt man sich. Aber halt – die Lieder sind teilweise so lang, dass man denkt, man hört mehrere hintereinander. Und dafür, dass der kleine Nicolas Chapel die komplette Platte quasi im Alleingang komponiert hat, ist das schon recht ordentlich.

  1. The Perfect Symmetry

  2. Shine

  3. Sapphire

  4. Naive

  5. Unspoken

  6. Temple

  7. Empire

  8. Sand

  9. Earth


Mein Tipp!


Ich bin durch das Lied Temple auf den Geschmack gekommen, und ich denke, wenn ihr mal ein bisschen auf die kunstvolle Aufbereitung der musikalischen Klammern achtet, werdet ihr mir da zustimmen. Nicht jede Band kann einen musikalischen Höhepunkt so feinfühlig vorbereiten.
Es ist höchstens ein bisschen schade, dass dieser Genuss durch das eher unfreiwillig komische französische Englisch getrübt wird, aber darüber sollte man hinwegsehen können.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Bewertung: 4.50 von 5 bei 2 Votes)
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10 Years – The Autumn Effect

9. Mai 2009 Keine Kommentare

Beruhigender Rock


Wer sich mal ein bisschen entspannen will zu klanglich passenden Gitarren, der sollte sich unbedingt mal 10 Years anhören. Eine sehr gute Alternative zu dem üblichen Geschrei und Geschrabbel, mit charismatischem Sänger und tollen Klängen.

10 Years - The Autumn Effect


Die Jungs haben zwar ein paar mehr Alben, aber ich persönlich finde The Autumn Effect das beste, und deswegen bleibe ich erstmal dabei. Wenn ihr das mögt, könnt ihr euch ja auch noch das neuere, Division, besorgen.

Tracklisting


Ach, es ist schon wieder so schwer, sich zu entscheiden… Ich fürchte, auch hier muss ich wieder den Großteil der Lieder mit dem kleinen Herzchen versehen. Das ist ja aber kein schlechtes Zeichen.

  1. Waking Up

  2. Fault Line

  3. The Recipe

  4. Cast It Out

  5. Wasteland

  6. Seasons To Cycles

  7. Half Life

  8. Through The Iris

  9. Empires

  10. Prey

  11. Insects

  12. Paralyzing Kings

  13. Autumn Effect


Mein Tipp!


Verdammt, ich mag einfach das ganze Album. Hoffentlich geht es euch auch so, sonst habt ihr schlicht und ergreifend keinen guten Musikgeschmack. Und sowas will ich euch natürlich nicht unterstellen.
Mein Tipp dieses Mal ist übrigens der letzte Song Autumn Effect, der dem Album auch den passenden Namen und das schöne Cover gegeben hat. Echt lyrisch.
Autumn indicates the death of beauty as we know
Autumn indicates the death of beauty as we know
Keep on fighting one died from burning at his throat
Autumn swiftly stole the breath of body, mind and soul


Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Crossfade – Crossfade

22. Februar 2009 Keine Kommentare

Danke, Evi!


Ohne Evi wäre ich niemals auf diese tolle Band gekommen, nur wegen ihr habe ich angefangen Crossfade zu hören und zu mögen. Direkt zu Anfang faszinierten mich die vielfältigen Songs mit den harten Gitarrenriffs, den sehr charakteristischen Stimmen und dem ziemlich seltenen Gefühl, das schon mal irgendwo gehört zu haben.

Crossfade - Crossfade


Lustig finde ich es, dass die Kerle ihren Bandnamen so oft gewechselt haben, dabei klingen sie doch als Crossfade am besten…

Tracklisting


Die ersten drei Lieder geben, wie es auf einem guten Album nun mal ist, eine sehr genaue Vorstellung davon, was den Hörer erwartet. Mich persönlich haben Nummer 2 und 3 bisher am meisten begeistert, allein wegen der tollen Lyrics:
What I really meant to say
Is I’m sorry for the way
I am
I never meant to be so cold
Never meant to be so cold

(aus Cold)
I’m so far away
I’ve been changing
But you’ll never see me now
I’m so far away
Now I’m blaming
You for everything

(aus So Far Away)

  1. Starless

  2. Cold

  3. So Far Away

  4. Colors

  5. Death Trend Setta

  6. The Deep End

  7. No Giving Up

  8. Dead Skin

  9. Disco

  10. The Unknown


Mein Tipp!


Das erste offizielle Album von Crossfade ist und bleibt das beste. Es gibt zwar ein Nachfolger-Album, aber das ist leider nicht ganz so klasse. Wer weiß, wenn ich mal nichts anderes habe, werde ich das vielleicht auch noch vorstellen. Bis dahin empfehle ich euch, mal reinzuhören, mal die Youtube-Videos anzuschauen und meinen Geschmack zu teilen. Prost!

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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