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Archiv für die Kategorie ‘Rock’

We Are The Emergency – Seizure

5. Februar 2010 Keine Kommentare

Let’s go back to the start


Ja, lasst uns alle noch mal von vorne anfangen und direkt zu Beginn gute Musik hören. We Are The Emergency produzieren nämlich solche. Mir fällt eigentlich nur eine Band ein, die noch saubereren Rock produziert, aber dazu später vielleicht mehr… Bis dahin müsst ihr euch mit Seizure begnügen. Aber ich denke, das sollte machbar sein, denn wie gesagt, es ist gute Musik.

We Are The Emergency - Seizure


Tracklisting


Da es sich hier leider nur um eine EP handelt, kann man sich leider nicht auf Amazon verlassen. Nicht mal einen zünftigen MP3-Download gibt es. Aber ich bin sicher, der wirklich geneigte Leser findet auch einen anderen Online-Store, wo man sich das bestellen kann. In der Zwischenzeit präsentiere ich mal die einzelnen Tracks und wie sie mir gefallen.

  1. Oh… Knees Don’t Bend The Other Way

  2. I Was Born Ready, Baby

  3. Drop Me Off At The Bridge

  4. All We Ever See Of Stars Are Their Old Photographs

  5. The Grass Is Greener On Our Side

  6. Hello, My Name Is Distance


Mein Tipp!


Erst durch den Song The Grass Is Greener On Our Side bin ich so wirklich auf den Geschmack gekommen. Klasse Melodie, schöner Gesang und kräftiges Gebrüll machen diese Moral-Geschichte zum echten Hörgenuss.

Grünes Gras ist schön



What if it’s something I say
And you misread me?
And now my intentions aren’t clear
They’re all bleeding out

It’s sad now that that’s all it takes
These words deceive me
To find out that this isn’t real
And that it’s all in your head

So go on
Put one foot in front of the other
And forget what it felt like
To live so afraid

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

What if I can’t seem to find
Or reach a foothold?
And now, I’m just falling away again

Now won’t someone please just wake me
From this self-indulgent nightmare
Fear consumes me, overrules me
Now it’s all just bleeding out

So go on
Put one foot in front of the other
And forget what it felt like
To live so afraid

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

Now it’s all just bleeding out

It’s far too easy feeling sorry for yourself
Do yourself a favour, try to think of someone else



Besonders toll finde ich die ruhigen Stellen mit dem schönen Piano… Aber auch dieses drückende Geschrei, bei dem sich (bei ausreichender Lautstärke) die Nackenhaare aufstellen, ist nicht zu verachten. So muss sich gute Musik anhören und anfühlen. Da ist es beinahe schon schade, dass es noch kein richtiges Album gibt… Aber ich drücke die Daumen und warte einfach ab.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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30 Seconds To Mars – This Is War

2. Januar 2010 Keine Kommentare

Das Album des Jahres?


Wer so richtig was für gute Musik übrig hat, der erinnert sich bestimmt noch an die beiden Alben von 30 Seconds To Mars, die ich bisher vorgestellt habe. Und wer reingehört hat und sich kräftig was auf die Ohren hat geben lassen, der weiß auch, dass Jared Leto und seine Jungs es mächtig draufhaben mit dem Post-Hardcore-Rock mit ein bisschen Emo-Gekreisch. Nun ist es endlich soweit und das dritte – und meiner Meinung nach beste – Album ist endlich rausgekommen.

30 Seconds To Mars - This Is War


Tracklisting


Verfluchter Mist, ich kann gar nicht aufhören zu fluchen. Wieso? Weil das so verdammt gute Musik ist, das hab ich wirklich kaum erwarten können. Ich bin so dermaßen hin und weg, dass ich eigentlich schon wieder kurz davor bin, allen Tracks ein Herzchen zu geben… Aber ich soll ja kritisch sein, also muss ich wohl etwas differenzierter an die Sache rangehen. Tja, was gibt es zu sagen? Insgesamt klingt das neue Album nicht großartig anders als die vorherigen, vielleicht etwas metallischer und ein paar ungewohntere Elemente, aber eigentlich sind die Jungs ihrem gewohnt guten Stil treu geblieben und rocken das Haus, bis die Schwarte kracht. Und glaubt mir: Das, was im Radio als Single-Auskopplung andauernd gespielt wird, ist nur der Anfang.

  1. Escape

  2. Night Of The Hunter

  3. Kings And Queens

  4. This Is War

  5. 100 Suns

  6. Hurricane

  7. Closer To The Edge

  8. A Call To Arms

  9. Search & Destroy

  10. Alibi

  11. Stranger In A Strange Land

  12. Equinox

  13. Night Of The Hunter (Flood Remix)


Mein Tipp!


An dieser Stelle will ich noch mal auf zwei Dinge hinweisen: Die europäische Variante des Albums hat eventuell ein anderes, sehr viel hässlicheres Cover – und womöglich gibt es statt der letzten beiden Lieder nur einen anderen Track namens L490. Ich weiß auch nicht wieso das so ist… Jedenfalls ist bei meinem US-Import alles so wie es sein soll. Wunderschönes Cover und zwei niedliche Tracks am Ende.
So, jetzt aber zu meiner Empfehlung für dieses Album, auch wenn es mir schwerfällt… Obwohl, eigentlich gar nicht. Das Lied, was ich wirklich immer und immer wieder anhören könnte, nennt sich Hurricane. So wie Linkin Park und Jay-Z eine kleine Hop-Rock-Kombination gemacht haben, taten sich hier 30 Seconds To Mars mit dem dummen Bastard Kanye West zusammen, um dieses Meisterwerk zu schaffen, und selbst wenn man den Proll nicht ausstehen kann, muss man einfach zugeben dass es ihnen gelungen ist.

Her mit dem Hurricane!



No matter how many times that you told me you wanted to leave
No matter how many breaths that you took you still couldn’t breathe
No matter how many nights that you lie wide awake to the sound of the pulsing rain
Where did you go?
Where did you go?
Where did you go?

(Heartbeat a heartbeat I need a heartbeat a heartbeat)

Tell me would you kill to save a life?
Tell me would you kill to prove you’re right?
Crash, crash
Burn, let it all burn
This hurricane chasing us all underground

No matter how many deaths that I die I will never forgive
No matter how many lies that I live I will never regret
There is a fire inside and it’s harder to riot about to explode into flames
Where is your God?
Where is your God?
Where is your God?

Do you really want?
Do you really want me?
Do you really want me dead or alive to torture for my sins?

Do you really want?
(Heartbeat a heartbeat)
Do you really want me?
(I need a Heartbeat a heartbeat)
Do you really want me dead
(You know I gotta leave I can’t stay)
Or alive to live alone?
(I know I gotta go I can’t stay)

Tell me would you kill to save a life?
Tell me would you kill to prove you’re right?
Crash, crash
Burn, let it all burn
This hurricane chasing us all underground

(You say
You’re wrong you’re wrong
I’m right I’m right
You’re wrong we fight
Ok I’m running from the light running from the day tonight
The quiet silence just defines our misery.
The right inside keeps trying to visit me
No matter how we try it’s too much history
Too many bad notes playing in our symphony.
So let it breathe, let it fly, let it go.
Let it fall, let it crash burn slow.
And then you call upon God.
Oh you call upon God.)

Tell me would you kill to save a life?
Tell me would you kill to prove you’re right?
Crash, crash
Burn, let it all burn
This hurricane chasing us all underground

This hurricane
This hurricane
This hurricane

Do you really want?
Do you really want me?
Do you really want me dead or alive to torture for my sins?
Do you really want?
Do you really want me?
Do you really want me dead or alive to live alone?

(Running away from the night.)
Running away from the night.
(Running away from the light.)
Run away to save your life.



Besonders bei der Passage Do you really want? Do you really want me? bekomme ich regelmäßig Gänsehaut… Und ich höre das Lied andauernd, während ich diesen Eintrag schreibe. Ich bin verliebt, und zwar in dieses Lied. Mal sehen, wann es mir zu den Ohren wieder rauskommt.

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La Dispute – Somewhere At The Bottom Of The River Between Vega And Altair

31. Dezember 2009 Keine Kommentare

… Wat is?


Nochmal langsam. La Dispute heißt die Band. Nicht schwer. Aber der Titel des Albums… Ach du Scheiße. Somewhere At The Bottom Of The River Between Vega And Altair, wer soll sich denn sowas behalten können? Irgendwo auf dem Grund des Flusses zwischen… Vincent Vega? Ach, rutscht mir doch alle den Buckel runter, ich hör es einfach gern, auch wenn ich es mir nicht merken kann.

La Dispute - Somewhere At The Bottom Of The River Between Vega And Altair


Tracklisting


Mir ist irgendwie aufgefallen, dass in beinahe jedem Lied irgendwo das Wort Lover vorkommt. Was auch immer das zu bedeuten hat… Jedenfalls sind La Dispute ein bisschen aus dem Rahmen gefallen, weil sie die Elf-Tracks-Regel der Indie-Musiker durchbrochen haben und ganze 13 Lieder auf ihr Album gepresst haben. Danke, Jungs!

  1. Such Small Hands

  2. Said The King To The River

  3. New Storms For Older Lovers

  4. Damaged Goods

  5. Fall Down, Never Get Back Up Again

  6. Bury Your Flame

  7. Last Blues For Bloody Knuckles

  8. The Castle Builders

  9. Andria

  10. Then Again, Maybe You Were Right

  11. Sad Prayers For Guilty Bodies

  12. The Last Lost Continent

  13. Nobody, Not Even The Rain


Mein Tipp!


Mir fällt immer wieder auf, dass ich hier noch gar nichts von mewithoutYou veröffentlicht hab, was eigentlich schade ist, weil ich La Dispute prima mit denen vergleichen könnte. Ziemlich Independent-lastige Rock-Klänge mit einer markanten Stimme, die alle Höhen und Tiefen und alle Lautstärken abdeckt und einen sofort irgendwie fasziniert. So war es auch bei Such Small Hands, das zwar ein sehr kurzes Intro ist, aber dafür umso länger im Gehör bleibt. Kostprobe gefällig?

Zeig's mir!



Besonders klasse finde ich die Textpassage I thought I heard a plane crashing, but now I think it was your passion snapping. Das ist lyrisch so wertvoll, da kann man als eloquenter Mensch gar nicht anders als freudig in die Luft springen und die Hände zusammenklatschen.
Also, setz dich wieder hin und hör weiter. Es gibt nämlich noch eine Menge anderer guter Songs auf dem Album, wie zum Beispiel Fall Down, Never Get Back Up Again und Nobody, Not Even The Rain.

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Ivoryline – There Came A Lion

22. September 2009 Keine Kommentare

Gut gebrüllt, Löwe


Ein ziemlich alternativ-rockiges Album aus dem Hause Ivoryline biete ich dir heute an. Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, was ich großartig dazu schreiben soll, da ich die Musik schon etwas länger in meiner Sammlung habe und immer mal wieder reinhöre, weil es ziemlich gute Musik ist, ohne jetzt wahnsinnig zu begeistern. Es hört sich einfach leicht.

Ivoryline - There Came A Lion


Tracklisting


Auch bei Ivoryline ist das Album nach den elf Liedern ziemlich schnell wieder vorbei, aber meiner Meinung nach haben die Jungs mit dem letzten Track The Last Words ein so gutes Outro gebastelt, dass man sich ohne zu überlegen direkt noch mal den Anfang anhört. Und so geht es dann immer weiter.

  1. Days End

  2. We Both Know

  3. Parade

  4. All You Ever Hear

  5. Be Still And Breathe

  6. Remind Me I’m Alive

  7. Left Us Falling

  8. And The Truth Will End This

  9. Bravery

  10. Hearts And Minds

  11. The Last Words


Mein Tipp!


Das erste Lied, das ich von Ivoryline damals gehört hab, war Be Still And Breathe, und ich glaube, die markante Stimme des Sängers hat mich so fasziniert, dass ich mir auch den Rest vom Album anhören musste und dann solche Perlen wie Bravery und vor allem The Last Words entdeckt hab. Aus letzterem auch mal ein paar Zeilen, die man sich unbedingt mal anhören sollte:
If only this song could capture
The peace you are seeing
If only this song could capture
The hope we are seeking
Everybody finds it necessary
To say how much you loved me
As if I didn’t know so deeply
Can you see evidence of perfection
Look past the circumstance and find some meaning, find some meaning

Ich genieße es immer wieder, diese melancholische Harmonie…

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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