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Archiv für die Kategorie ‘Post-Hardcore’

Evans Blue – The Melody And The Energetic Nature Of Volume

26. Februar 2009 Keine Kommentare

I’m still here


Evans Blue sind so eine Band, die vom Namen her kaum jemand kennt. Aber jeder zweite, der schon mal in guten Rockschuppen war, kennt mindestens ein Lied von ihnen, und zwar Cold (But I’m Still Here). Das Lied ist eigentlich auf jeder alternativen Playlist drauf, obwohl es nicht mal das beste Lied vom Album ist. Und genau deswegen präsentiere ich das jetzt hier mal.

Evans Blue - The Melody And The Energetic Nature Of Volume


Ich frag mich immer wieder, wer die Tracklistings für Amazon schreibt. Andauernd fehlen Titel, sind falsch geschrieben oder vertauscht. Schlimm ist das.

Tracklisting


In Wirklichkeit sind es nämlich – mal wieder – 11 Tracks auf dem Album, nicht wie Amazon behauptet. Nun ja. Nummer 3 ist das bekannteste, Nummer 4 hingegen das beste Lied. Zumindest meiner Meinung nach. Vielleicht ändern wir das mal, dass Nummer 4 auch gleichzeitig das bekannteste wird.

  1. A Cross And A Girl Named Blessed

  2. Stop And Say You Love Me

  3. Cold (But I’m Still Here)

  4. Eclipsed

  5. Beg

  6. Over

  7. Possession

  8. Dark That Follows

  9. The Promise And The Threat

  10. Quote

  11. The Tease


Mein Tipp!


Das ist doch echt gemein, da hör ich nebenher noch das Album, um auch ja keine Fehler zu machen beim Tracklisting, und dann fällt mir auf dass ich fast jedes Lied geil finde. Es ist echt schwer, sich für einen Lieblingstrack zu entscheiden. Vor allem bei Evans Blue. Aber gut, der Lieblingstrack wird der mit der besten Stelle sein, und das muss dann tatsächlich Eclipsed sein.
Wait for me
Trust for me
Fall for me
Even when you don’t know you’d fall for me
Will you fall for it?
If this doesn’t come around again
Don’t wait for me
And don’t trust in me
Don’t fall for me
Even when you know you’re falling for me

Hach… Herrlich! Erinnert mich an etwas. Und euch wird es bestimmt auch an etwas aus eurer Vergangenheit erinnern, also Ohren auf und angehört! Und wenn ihr mit diesem Album durch seid, könnt ihr euch auch gleich noch den Nachfolger reinziehen.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Strata – Strata Presents The End Of The World

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Für gefühlvolle Momente braucht man Strata


Ich schwöre ja darauf, dass man sich den traurigen Momenten des Lebens durchaus widmen soll, man sollte sie einfach so nehmen wie sie sind und sich damit auseinandersetzen, damit man lernt, damit zurecht zu kommen. Und so ähnlich denken sich das Strata wohl auch. Ihr neuestes Album Strata Presents The End Of The World ist sehr emotional gehalten, von Alltagssituationen geplagt und durch Gefühle geprägt.

Strata - Strata Presents The End Of The World


Es gibt übrigens ein paar wenige Live-Videos von den Jungs, die ich auch ziemlich gut finde. Schaut einfach mal bei Youtube nach, vielleicht findet ihr ja auch etwas, was euch gefällt. Ich persönlich kann ja Hot/Cold (Darling, Don’t) immer wieder empfehlen.

Tracklisting


Zum Glück sind Strata schlau genug, die Lieder tatsächlich nach dem zu benennen, was darin vorkommt, damit sie leichter zu merken sind. 12 Lieder findet ihr auf der Platte, von denen ein paar ganz okay sind, der Rest aber einfach fantastisch klingt.

  1. Night Falls (The Weight Of It)

  2. Hot/Cold (Darling, Don’t)

  3. The Dotted Line…

  4. Cocaine (We’re All Going To Hell)

  5. Coma Therapy

  6. Poughkeepsie, NY

  7. Stay Young

  8. The Brothers

  9. Love Is Life

  10. The New National Anthem

  11. Natoma Alley

  12. Daylight In The City

Und wenn es euch mal richtig schlecht gehen sollte: Die ersten beiden Lieder könnt ihr solange hören, bis euch die Tränen kommen und den Schmerz rauslassen. Ich spreche da aus Erfahrung. Genießt einfach mal den Refrain von Hot/Cold (Darling, Don’t).
Have you given too much, Darling?
Are you giving us up?
Did the going get tough this time?
Don’t give up on us!


Mein Tipp!


Auch wenn der Sänger ein bisschen verweichlicht klingt, manchmal braucht man eben genau sowas, gefühlvolle Musik zum Entspannen und Abschalten. Meine absolute Empfehlung, wenn ihr mal genug von harter Musik habt, sondern lieber ein bisschen Melodie hören wollt. Ich warte gespannt auf das nächste Album von Strata.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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The Receiving End Of Sirens – The Earth Sings Mi Fa Mi

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Ich möchte “Mi Fa Mi” mitsingen


Sanfter, melodischer Alternative-Sound dringt aus den Lautsprechern, die fast zärtliche Stimme von Alex Bars verwöhnt den Zuhörer, langsam baut sich Spannung im Lied auf, das Schlagzeug wird ein wenig mehr bemerkbar, Alex’ Stimme nimmt andere Tonlagen an, kommt höher und höher, die Gitarren fallen ein, das Tempo scheint zuzunehmen, die Musik verdichtet sich, der Höhepunkt kommt näher, immer mehr und mehr Post-Hardcore-Elemente kommen ins Spiel, Alex’ Stimme überschlägt sich beinahe, bis der Spannungsbogen endlich wieder abklingt, das ganze Gebilde plötzlich in sich zusammenfällt und das nächste Lied beginnt.
Herzlich willkommen bei The Receiving End Of Sirens.

The Receiving End Of Sirens - The Earth Sings Mi Fa Mi


Mir fehlen die Worte. Und ich weiß auch warum: Das Album läuft gerade nebenher. Ich muss immer noch genau hinhören, um die Feinheiten der Musik rauszuhören, die das Album so super machen. Ein echter Genuss.

Tracklisting


Der Auftakt fühlte sich für mich exakt so an wie oben beschrieben. Ich weiß nicht, ob es euch genauso ergehen wird, aber ich hoffe es. Das bedeutet nämlich, dass ihr einen verdammt guten Geschmack habt. Und wenn euch der Rest des Albums dann noch so gut gefällt wie mir, ist doch eigentlich alles perfekt.

  1. Swallow People Whole

  2. Oubliette (Disappear)

  3. The Crop And The Pest

  4. The Salesman, The Husband, The Lover

  5. Smoke And Mirrors

  6. A Realization Of The Ear

  7. Saturnus

  8. Wanderers

  9. Stay Small

  10. Music Of The Spheres

  11. The Heir Of Empty Breath

  12. Pale Blue Dot

Ach verdammt, ich wünschte, ich hätte noch ein rotes Herzchen, um alle Tracks zu markieren, die ich noch mehr liebe als die anderen. Obwohl, dann wäre das gesamte Album rot.

Mein Tipp!


Es ist einfach unglaublich, wie punktgenau The Earth Sings Mi Fa Mi meinen Geschmack trifft. Alles ist dabei, von heftigem Post-Hardcore-Gebrüll zu sanften Balladen, über psychedelische Kunstmusik und poetische Strophen hinweg.
Mein Lieblingsabschnitt, beziehungsweise einer meiner vielen bei diesem Album, ist folgende Stelle bei Wanderers:
But I know
All this dark won’t swallow
All the light I hide
But still host

Her I’ll learn to hold
She will grow and grow and
She will shine so bright

Wer dieses Album nicht gehört hat, lebt nicht zu 100%.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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A Skylit Drive – Wires And The Concept Of Breathing

10. Februar 2009 Keine Kommentare

Eineinhalb Jahre später…


… und endlich ist das vollwertige Album von A Skylit Drive veröffentlicht worden. Seit Mai 2008 ist die Platte also schon zu haben, und jetzt lege ich sie euch ans Herz. Wer schon mal in die EP She Watched The Sky angehört hat, wird sicherlich kaum genug bekommen haben, also ab auf die gesattelten Hühner und den zweiten Teil des Ohrenschmauses ausfindig gemacht!

A Skylit Drive - Wires And The Concept Of Breathing


Das Album wird – genauso wie die EP – mit einem seichten psychedelischen Sound eröffnet, der aber nach wenigen Sekunden von schnellen Gitarrenriffs, Double-Bass und der intensiven Screamo-Stimme von Jag abgelöst wird. Am Ende des dritten Lieds sollte eigentlich jeder, der gerade zuhört, die Ohren in Richtung Lautsprecher gedreht haben. Meine Nachbarn jedenfalls taten das irgendwann.

Tracklisting


Diesmal war ich ein bisschen anspruchsvoller, so dass nicht jeder Track ein absoluter Favorit ist. Aber gut, im Endeffekt entscheidet ihr das ja sowieso für euch selbst.

  1. In The Beginning There Was Void

  2. Knights Of The Round

  3. Wires And The Concept Of Breathing

  4. City On The Edge Of Forever

  5. Eris And Dysnomia

  6. I’m Not A Thief, I’m A Treasure Hunter

  7. My Disease

  8. This Isn’t The End

  9. Sleepwalker

  10. Pursuit Lets Wisdom Ride The Wind

  11. Ex-Machina

  12. Balance

  13. All It Takes For Your Dreams To Come True


Mein Tipp!


Ich bin selbst noch dabei, rauszufinden, welches Lied ich von den obigen am meisten mag. Es ist mir bisher nicht gelungen, aber ich werde es weiter versuchen. Und irgendwann werde ich bestimmt feststellen, dass es einfach das gesamte Album ist, das ich dauernd wieder hören muss, genau wie beim Vorgänger. So viel Musik, so wenig Zeit…

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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