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Archiv für die Kategorie ‘Post-Hardcore’

Evans Blue – The Pursuit Begins When This Portrayal Of Life Ends

8. Juli 2009 Keine Kommentare

Schönheit vergeht


Mir gefallen die Songtexte von Evans Blue irgendwie einer besser als der andere, da steckt so eine richtige Kraft dahinter, nicht nur sinnloses Geblubber von einem Schreihals. Das war ja schon im ersten Album so, und beim zweiten ist es auch nicht anders – deswegen solltest du dir auch dieses Album mal genauer anhören, bevor du weiterklickst.

Evans Blue - The Pursuit Begins When This Portrayal Of Life Ends


Tracklisting


Amazon versaut schon wieder alles, diesmal sogar den eigentlichen Titel des Albums. Das ist doch schrecklich, auf nichts kann man sich heutzutage noch verlassen! Außer auf mich natürlich. Schau mal, soviele schöne Tracks haben die Jungs für dich parat.

  1. In A Red Dress And Alone

  2. Shine Your Cadillac

  3. Q

  4. Kiss The Flag

  5. My Damsel: A Confession To An Adversary

  6. Pin-Up

  7. Caught A Lite Sneeze

  8. Fear

  9. Dear Lucid, Our Time Is Right Now

  10. Painted

  11. The Pursuit


Mein Tipp!


Ich kann mich nicht wirklich entscheiden, ich denke diesmal müssen es sogar drei Lyrics-Auszüge sein… Verzeih mir, aber wenn du die Musik gehört hast, wirst du es nachvollziehen können. Das erste Zitat stammt direkt aus dem ersten Track, In A Red Dress And Alone:

And Beauty fades when she dies
In a red dress and alone
But it was the best times
And you’re right to love him
And you’re right to want to
Close the door and lock me in
Break the key and chase the blood out of my veins


Das nächste kommt von der Nummer sechs, Pin-Up:

But don’t look down because
I don’t know
If falling is fatal from this height
I know
I should have never held you up
This high, this high


Und zu guter Letzt noch eine etwas sanftere Passage aus Fear:

All the fears and all the cares of the world
They’ll force themself into my arms
It was your fear that helped me
Fear that kept me to move
Straight from your heart into their sight


Weißt du jetzt, was ich mit kräftigen Songtexten meinte? Die Stimme von Sänger Kevin Matisyn tut natürlich auch ihr Übriges dazu. Schade, dass der jetzt nicht mehr dabei ist, aber wenigstens rockt er alleine und in der Band Parabelle weiter. Vielleicht höre ich da ja auch mal rein.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Bewertung: 5,00 von 5 bei 1 Votes)
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Take The Crown – Relapse React

30. Juni 2009 Keine Kommentare

Frischen Rock braucht das Land


Um was wollen wir wetten, dass du Take The Crown noch nicht kanntest und noch nie was von ihnen gehört hattest? Ich weiß, ich weiß, ich gewinne sowieso. Die Jungs sind nämlich auch in Amerika nicht besonders bekannt, da sie erst ein einziges Album rausgebraucht haben – dem wahrscheinlich kein zweites mehr folgen wird, weil der Sänger sich auf und davon gemacht hat, um seinen Einfluss bei der Band blessthefall zu verteilen. Schade eigentlich.

Take The Crown - Relapse React

Auch hier hab ich wieder das Problem, kein gutes Cover zu finden, weil die Jungs einfach so unbekannt sind. Bei Amazon gibt es zwar ein größeres, aber da stimmen die Farben nicht, und das finde ich weit hässlicher als ein leicht vergrößertes Cover.


Tracklisting


Dafür, dass die Lieder der Buben im Durchschnitt nicht länger sind als 3:20 Minuten, sind es immer noch ein paar wenige, aber gut, damit muss man sich eben abfinden. Es sind genug tolle Songs auf dem Album, um den Zuhörer zu faszinieren.

  1. Insight The Choir

  2. La Resistance (Revolution)

  3. She’s Like Whatever

  4. Lights, Camera, Disaster!

  5. Ride Or Die

  6. Somewhere Waiting

  7. Take Control

  8. Game Overdose

  9. Love At Its Worst

  10. Fatal Abstraction

  11. This Is Your Cue

  12. Rest In Peace: Jane Doe

  13. Locked And Loaded


Mein Tipp!


Ich glaube mich zu erinnern, dass ich damals durch Ride Or Die an die Band gelangt bin, und bis heute hat sich eigentlich nichts daran geändert, es ist immer noch mein Lieblingslied auf der CD. Na gut, eins der vielen. Aber da ich hier nicht zehn Zitate einfügen will, muss ich es bei einem belassen, und das kann einfach nur aus Ride Or Die sein:
This is very unexpected, unordinary
I must be dreaming
Don’t wake me up


Verdammt, das war vielleicht ein bisschen kurz. Dann eben noch ein paar Zeilen aus Love At Its Worst, welches gerade in meinen Ohren säuselt…
Poisoned their eyes, this is love at its worst
You were so wrong, so long
Poisoned their eyes, this is love at its worst
You were so wrong, so long
Should have thought twice before double-crossing us
Never looked back, never look back
I’m not the one you’ll get away with
I won’t say goodbye


Hörprobe


So, und nach langer und mühevoller Arbeit gibt es nun ein bisschen was für die Ohren!

Click here To Watch Video


Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Karnivool – Themata

21. Juni 2009 Keine Kommentare

Atmo-Sphärisch


Wie ein rauschendes Unwetter kommt die Musik auf mich zu, die mitreißenden Gitarrenriffs umzingeln mich, die Stimme vom Sänger zwitschert in den höchsten Tönen in meine Ohren, bis es in den Refrain geht und er losbrüllt, dass es mir die Nackenhaare aufstellt. Karnivool sind schon seit längerer Zeit auf meiner Favoritenliste, aber das macht es umso schwerer, sie hier als etwas neues anzupreisen. Vielleicht fällt mir das leichter, wenn ich ihr neues Album komplett durchgehört habe – aber bis dahin musst du dich noch mit Themata begnügen.

Karnivool - Themata


Tracklisting


Das Album ist ein wenig aufgebaut wie ein Kunstwerk, zuerst wird ein bisschen vorgestellt, was Sänger und Gitarristen überhaupt drauf haben, dann geht es ans Variieren, und zum Schluss lassen die Jungs noch ein richtiges Feuerwerk an Klang hochgehen. Alles in allem ist es eine sehr gelungene CD. Besonders gewitzt finde ich es, das Finale mit einer 20-sekündigen Pause namens Omitted For Clarity vom Rest abzuheben, das vermittelt einen Eindruck von künstlerischer Cleverness.

  1. C.O.T.E.

  2. Themata

  3. Shutterspeed

  4. Fear Of The Sky

  5. Roquefort

  6. L1fel1ke

  7. Scarabs

  8. Sewn And Silent

  9. Mauseum

  10. Synops

  11. Omitted For Clarity

  12. Change (Part 1)


Mein Tipp!


Verdammt, das ist schon wieder so ein Album, das ich am liebsten essen würde. Und das bei einer so dissonanten Aussteuerung… Ich glaube, ich bin ein Fan von dissonantem Rock. Das würde auch erklären, wieso ich so auf Sewn And Silent abfahre. Oder ist es der Text?
I’d follow you entwined
My bleeding eyes are sewn blind
Fade away, if you reach this in two minds
Not to mention I’m dreaming, falling short
Sell me away that this is real
Saving me, settle down, and I will fall upon thee
In this happiness I’m so damn lonely


Sag du es mir…

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Finch – Say Hello To Sunshine

25. April 2009 Keine Kommentare

Guten Morgen, liebe Sonne!


Diesmal fasse ich mich etwas kürzer, da ich das Album auch erst mal wieder in meine Sammlung einsortieren muss… Es ist aber auf jeden Fall ein Klassiker, den ich schon gehört habe, als ich noch ein kleiner dummer Junge war. Und ganz besonders spannend: Ein weibliches Wesen hat mich mal mit einem dieser Songs gelockt und auch erwischt, deswegen verbinde ich damit immer noch diverse tiefergehende Gefühle. Vielleicht empfehle ich es deswegen so gern weiter, weil ich das Gefühl loswerden möchte… Oder weitergeben möchte… Ich weiß es nicht.

Finch - Say Hello To Sunshine


Tracklisting


Die goldene Mitte, wie die Chinesen sagen, ist meist das Richtige.

  1. Insomniac Meat

  2. Revelation Song

  3. Brother Bleed Brother

  4. A Piece Of Mind

  5. Ink

  6. Fireflies

  7. Hopeless Host

  8. Reduced To Teeth

  9. A Man Alone

  10. Miro

  11. Ravenous

  12. Bitemarks And Bloodstains

  13. The Casket Of Roderick Usher

  14. Dreams Of Psilocybin

  15. Gak 2


Mein Tipp!


Da ich weiß, dass sie das hier nicht lesen wird: Danke Lisa, sowohl für die schöne Zeit als auch für Reduced To Teeth.
Chasing demons dressed like me
Their eyes are not like mine
Ignorance is divine
Instincts are reduced to teeth
That bite the hand that feeds
Fear thy father love thy martyr

Einfach sagenhaft gut, und ich hoffe, ihr seht das genauso. Ach was, bestimmt. Ich bin überzeugt davon.

Categories: Hard Rock, Musik, Post-Hardcore
Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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