Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Musik’

In Fear And Faith – Voyage

29. September 2009 Keine Kommentare

So sehen wirkliche Piraten aus!


Viele Tage sind vergangen, seit es den Fluch der Karibik im Kino gab und alle über den tollpatschigen, leicht angeschwulten König der Piraten gelacht haben, der von einer dummen Situation in die nächste geriet. Was keiner wusste: Damit wurde das Bild der Piraten natürlich komplett verzerrt. Und die Jungs von In Fear And Faith haben es sich auf die Flagge geschrieben, mit ihrer Musik das Bild wieder zurecht zu rücken. Ich finde, es ist ihnen sehr gut gelungen.

In Fear And Faith - Voyage


Tracklisting


Als ich auf die Band aufmerksam geworden bin, hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich wieder was anderes hören konnte… Ich war einfach zu sehr fasziniert von den schnellen Drums, den schrillen Klängen und der unglaublichen Emotion, die in den Stimmen der beiden Leadsänger steckt. Das ist es, was eine gute Band ausmacht: Leidenschaft. Und die steckt in wirklich jedem einzelnen Lied.

  1. Pack Your Bags, We Leave At Dawn

  2. There Be Pirates Among These Seas

  3. The Taste Of Regret

  4. Corsair

  5. No Chance (Of Walking Away Without A Scratch)

  6. Silence Is Screaming

  7. Live Love Die


Mein Tipp!


Das erste Lied, das dir gefällt, wird wahrscheinlich auch The Taste Of Regret sein. Das gefällt einfach jedem, allein schon wegen der wundervollen Piano-Intro-Passage. Aber auch die Stimmen können überzeugen, und die Texte auch. Und nebenbei ist das eine gute Gelegenheit, um mein neues Spoiler-Plugin auszuprobieren.

Zeig's mir!

(Come out of hiding, show us your face.)
(Don’t be afraid of what they’ll say.)
Just close your eyes it’ll all be ok.
The damage they’ve caused, is it worth it all?
(Worth it all)

What’s taken away is the price they pay.
For goodness sake let it fade away.
Let go of the past, that tore you apart.
Embrace this chance for a brand new start.
We weren’t meant to be one of them, but to live life, love and give.
For a brand new start
They can’t fool us anymore.
We’re far too clever.
We’ll leave them with their regrets.
(To feel the pain)
That’s what they get, we’re even now!
(Let’s walk away)

(Come out of hiding, show us your face.)
(Don’t be afraid of what they’ll say)
Just close your eyes it’ll all be ok.
The damage they’ve caused, is it worth it all?

This is what real life tastes like.
So open your eyes and dive right in.
You know you’ve never seen a love like this…
Buried inside where I can’t see.
Through these bars my future lies.
You love this life, but not through my eyes.
(Where I can’t see)
Our time is up, no not that!
We’ll leave them with their regrets.
(To feel the pain)
That’s what they get, we’re even now!
(Let’s walk away.)
(Don’t close your eyes, it will all pass you by.)


Leider ist die kleine EP Voyage schon nach den wenigen Liedern zu Ende, aber nun hat der geneigte Zuhörer mindestens zwei sehr gute Möglichkeiten: Das ganze Album noch mal von vorne anhören oder aber zum nächsten Album wechseln. Ich hab schon beides ausprobiert, und beides ist besser.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
Loading ... Loading ...

Ivoryline – There Came A Lion

22. September 2009 Keine Kommentare

Gut gebrüllt, Löwe


Ein ziemlich alternativ-rockiges Album aus dem Hause Ivoryline biete ich dir heute an. Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, was ich großartig dazu schreiben soll, da ich die Musik schon etwas länger in meiner Sammlung habe und immer mal wieder reinhöre, weil es ziemlich gute Musik ist, ohne jetzt wahnsinnig zu begeistern. Es hört sich einfach leicht.

Ivoryline - There Came A Lion


Tracklisting


Auch bei Ivoryline ist das Album nach den elf Liedern ziemlich schnell wieder vorbei, aber meiner Meinung nach haben die Jungs mit dem letzten Track The Last Words ein so gutes Outro gebastelt, dass man sich ohne zu überlegen direkt noch mal den Anfang anhört. Und so geht es dann immer weiter.

  1. Days End

  2. We Both Know

  3. Parade

  4. All You Ever Hear

  5. Be Still And Breathe

  6. Remind Me I’m Alive

  7. Left Us Falling

  8. And The Truth Will End This

  9. Bravery

  10. Hearts And Minds

  11. The Last Words


Mein Tipp!


Das erste Lied, das ich von Ivoryline damals gehört hab, war Be Still And Breathe, und ich glaube, die markante Stimme des Sängers hat mich so fasziniert, dass ich mir auch den Rest vom Album anhören musste und dann solche Perlen wie Bravery und vor allem The Last Words entdeckt hab. Aus letzterem auch mal ein paar Zeilen, die man sich unbedingt mal anhören sollte:
If only this song could capture
The peace you are seeing
If only this song could capture
The hope we are seeking
Everybody finds it necessary
To say how much you loved me
As if I didn’t know so deeply
Can you see evidence of perfection
Look past the circumstance and find some meaning, find some meaning

Ich genieße es immer wieder, diese melancholische Harmonie…

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
Loading ... Loading ...

Of Machines – As If Everything Was Held In Place

11. September 2009 Keine Kommentare

Screamo vom Feinsten


Es ist doch wirklich erstaunlich, was man so alles dank Last.fm findet. Ich hab mich gestern ungefähr eine Stunde durch verschiedene Empfehlungen geklickt und hier und da ein bisschen Probe gehört, bis ich auf die Band Of Machines stieß. Gut, Bild und Beschreibung sind ja eigentlich bei jeder Post-Hardcore-Band gleich, also hab ich mir lieber die Kommentare der Hörer durchgelesen, und ich war erstmal überhaupt nicht überzeugt:
MisterIvanovich: Sounds like a mediocre rip between Saosin and Cry of the Afflicted. There are probably 100 other bands I’d listen to before Of Machines. But they’re not bad, I guess. Just mediocre.

Aber ich gab den Jungs eine Chance, und ich muss mich echt bei mir selbst bedanken, das getan zu haben. Verdammt, ist das gute Musik!

Of Machines - As If Everything Was Held In Place


Tracklisting


Nachts hab ich das Album bestimmt fünfmal im Dauerlauf durchgehört, ohne auch nur ein Lied zu überspringen. Und doch kam es mir vor, als wäre irgendwie jedes zweite Lied mit dem vorherigen identisch – sofern das Sinn macht. Aber nicht im negativen Sinne, sondern absolut positiv.

  1. Introduction

  2. Things Too Visible To See

  3. It Must Belong Somewhere

  4. Reset, Reflect

  5. Sailing Alone Around The Room

  6. As If Everything Was Held In Place

  7. Becoming Closer To Closure

  8. Lost In Translation

  9. I Write This In Hopes Of…

  10. Weaving The Values That Sustain Us

  11. An Autobiography In Vivid Color, Pt. 1


Mein Tipp!


Blöd natürlich, dass mir eigentlich das ganze Album gefällt, so kann ich dir keinen eindeutigen Lied-Tipp geben. Und auch Lyrics sind bei Screamo ja eher hinfällig, man versteht es zwar, aber ein einziger Satz wird ewig lang ausgedehnt. Da bringt es kaum was, wenn ich jetzt hier von Sailing Around The Room schwärme, das übrigens von Amazon wieder verstümmelt wurde. Oder auch Things Too Visible To See kann ich nur so nebenbei erwähnen, ohne jetzt genau sagen zu können, warum mir das so gut gefällt. Vielleicht ist es einfach der treibende Klang, der mich nicht auf Pause drücken lässt. Glaubst du, dir ergeht es genauso?

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
Loading ... Loading ...

cKy – Volume 1

18. August 2009 Keine Kommentare

Camp Kill Yourself


Sei ehrlich, kennst du Bam Margera? Natürlich kennst du ihn, das ist der verrückte Skater von der Vollhorst-Sendung Jackass. Kennst du auch seinen Bruder Jess Margera? Nein? Dachte ich mir. Im Erfolgsschatten seines kleinen Bruders ist der nämlich fast untergegangen, zumindest was seinen Bekanntheitsgrad in Europa angeht. Dabei ist er doch ein sehr wichtiger Teil der Band cKy – und ganz nebenbei bemerkt ein ziemlich lustiger Typ.

cKy - Volume 1


Tracklisting


Da Volume 1 sinngemäß das erste Album der Buben ist, kann man es ihnen auch sicherlich verzeihen, dass nur neun Lieder auf der Platte sind. Auf den nächsten Alben wurden es ja mehr, und wem das nicht reicht, der sollte sich mal die Filme anschauen.

  1. 96 Quite Bitter Beings

  2. Rio Bravo

  3. Disengage The Simulator

  4. The Human Drive In Hi-Fi

  5. Lost In A Contraption

  6. Knee Deep

  7. My Promiscuous Daughter

  8. Sara’s Mask

  9. To All Of You


Mein Tipp!


cKy sind genretechnisch eigentlich gar nicht so genau einzuordnen, da jedes Lied irgendwie einen anderen Stil hat. Während 96 Quite Bitter Beings und My Promiscuous Daughter zweiffelos dem Hard Rock oder sogar Metal angehören, hat man mit Lost In A Contraption, Sara’s Mask und To All Of You feinsten Progressive Rock. Wenn du also Fan einer der genannten Genres bist, hör auf jeden Fall mal rein. Ich persönlich würde ja am liebsten aus jedem geherzten Track ein bisschen was zitieren, aber ich fürchte, das führt zu weit. Entscheiden kann ich mich aber auch nicht, sie sind alle verdammt gut. Ich glaube, ich überlasse es lieber dir…

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
Loading ... Loading ...