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Archiv für die Kategorie ‘Hip-Hop’

Eminem – The Slim Shady LP

5. März 2009 Keine Kommentare

Ab ins Meer mit der Frau!


Wer kennt ihn nicht, den Großmeister der Frauenverachtung, den weißen Ritter im dunklen Wald, den alles hassenden Eminem?
Da ich ja ein bisschen mehr Hip-Hop hier reinbringen will, darf der gute Bursche natürlich nicht fehlen, allein schon deswegen, weil er mit seinen abstrusen Songtexten mehr Skandale auslöst als sonst jemand. In gewisser Weise erinnert er mich ein bisschen an mich selbst, so wundervoll provokant, offen und ehrlich. Nur leider kann ich nicht so rappen.

Eminem - The Slim Shady LP


Ich kann Unwissenden übrigens nur mal empfehlen, sich die Entstehungsgeschichte von Eminem anzueignen, die ist nämlich sehr interessant. Faszinierend, was in seinem Leben so alles schief gegangen ist. Aber gut, dazu muss man nicht unbedingt die Geschichte durchlesen, man kann auch einfach all seine Lieder anhören.

Tracklisting


Auf der ersten LP gibt es schon eine Menge Tracks mit Themen, die einem normalen Bürger die Haare zu Berge stehen lassen würden. Allein die ganzen Klagen und Gerichtsverhandlungen, meine Güte, der Junge hat Nerven.

  1. Public Service Announcement

  2. My Name Is

  3. Guilty Conscience

  4. Brain Damage

  5. Paul

  6. If I Had

  7. ’97 Bonnie & Clyde

  8. Bitch

  9. Role Model

  10. Lounge

  11. My Fault

  12. Ken Kaniff

  13. Cum On Everybody

  14. Rock Bottom

  15. Just Don’t Give A Fuck

  16. Soap

  17. As The World Turns

  18. I’m Shady

  19. Bad Meets Evil

  20. Still Don’t Give A Fuck


Mein Tipp!


Den ersten großen Auftritt von Eminem sollte man auf jeden Fall zumindest kennen, und nicht nur die paar Single-Extrakte. Wie so oft sind nämlich die wirklich guten Lieder niemals in Radio oder Fernsehen zu hören gewesen. Bei den nächsten Alben läuft es nicht anders.

Categories: Hip-Hop, Musik, Rap
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Rihanna – Good Girl Gone Bad

2. März 2009 Keine Kommentare

Böses Mädchen


Da staunt ihr, was? Hättet ihr wohl nicht gedacht, dass ich Rihanna gut finde? Ganz ehrlich – ich auch nicht. Als ich einmal eher zufällig ihren Chartbreaker Umbrella im Radio gehört hatte, konnte ich irgendwie nur noch an diesen doch recht cleveren Beat denken. Kurz darauf wusste ich auch wieso, immerhin war Großmeister Jay-Z am Werk. Also lag das Album ein wenig später in meinem Regal, Track Nummer eins lief auf Dauerschleife, bis ich irgendwann mal ein bisschen weiterdrückte und merkte, dass sich doch ganz schicke Lieder auf dem Album tummeln.

Rihanna - Good Girl Gone Bad


Übrigens, ich finde sie optisch kein bisschen hübsch. Nicht einen Millimeter. Nur soviel dazu, weil ich klar machen will, dass es für mich nicht auf den Künstler selbst, sondern auf die Musik ankommt.

Tracklisting


Nun wird es interessant, denn ich muss mich nun wirklich vorsehen, um nicht versehentlich zuviele Tracks mit einem Herzchen zu versehen… Tatsächlich ist es so, dass ich das ganze Album relativ schnell komplett durchgehört habe, ohne nur zu meinen Favoriten zu springen. Also aufgepasst.

  1. Umbrella

  2. Push Up On Me

  3. Don’t Stop The Music

  4. Breakin’ Dishes

  5. Shut Up And Drive

  6. Hate That I Love You

  7. Say It

  8. Sell Me Candy

  9. Lemme Get That

  10. Rehab

  11. Question Existing

  12. Good Girl Gone Bad


Mein Tipp!


Mein absoluter Favorit scheint wohl Sell Me Candy zu sein. Der Beat ist geil, der Refrain geht ins Ohr, und es wird einfach nicht alt. Für mich zumindest.
Talk to me
Take care of my dreams
All I need
Is you beside me
It’s destiny
Just let it be
If the words you speak
Baby tell it to me

Sell me candy
Sell me love
Sell me heaven
Sell me doves
What’s the charge?
What’s the cost?
(I’m the daddy)
You the boss

Ein tolles Album, das leider bisher noch nicht getoppt wurde. Aber wer weiß, vielleicht lernt die kleine Rihanna ja noch etwas dazu. Im Showbusiness hat sie ja sicherlich noch einige Jährchen vor sich.

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Dr. Dre – 2001

25. Februar 2009 Keine Kommentare

Der richtig geile Oldschool-Hip-Hop


Ihr könnt sagen was ihr wollt, das waren noch die besten Hip-Hop-Zeiten! So richtig uriger Rap, coole Rhymes, heiße Beats, bekiffte Produzenten und jede Menge breite Frauenhintern. Man muss das einfach mal gesehen haben. Oder gehört. Darum biete ich euch hier noch mal die Chance auf diesen echten Klassiker!

Dr. Dre - 2001


Auch Dr. Dre hat seine Finger eigentlich überall im Spiel, er rappt hier mal einen Part, dort produziert er ein Album, wieder wo anders sorgt er für frische Luft. Gut, dass er trotzdem noch genug Liebe für seine Straßen hat.

Tracklisting


Ich glaube, hier muss ich nichts mehr sagen, oder? Das sollte eigentlich jedem soweit vertraut sein.

  1. LoLo (Intro)

  2. The Watcher

  3. Fuck You

  4. Still D.R.E.

  5. Big Ego’s

  6. Xxplosive

  7. What’s The Difference

  8. Bar One

  9. Light Speed

  10. Forgot About Dre

  11. The Next Episode

  12. Let’s Get High

  13. Bitch Niggaz

  14. The Car Bomb

  15. Murder Ink

  16. Ed-Ucation

  17. Some L.A. Niggaz

  18. Pause 4 Porno

  19. Housewife

  20. Ackrite

  21. Bang Bang

  22. The Message


Mein Tipp!


Die heutigen Rapper sollten sich echt mal eine Scheibe von diesem Oldschool abschneiden. Und ihr solltet euch definitiv dieses Album besorgen, das hat nämlich in jeder guten Sammlung zu stehen.

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Kanye West – Graduation

25. Februar 2009 Keine Kommentare

Aufgewacht, Kanye West ist hier!


An manchen Tagen steht man morgens auf und fühlt sich absolut schlecht. Das kann verhindert werden, indem man sich von Kanye West wecken lässt, und zwar mit seinem Album-Auftakt Good Morning. Ich weiß gar nicht genau wieso, aber ich hab das schon mehrfach ausprobiert, und siehe da, es geht tatsächlich besser. Selbst in Frankreich kamen Danny und ich mit dem Lied besser aus den Federn, trotz jeder Menge Muskelkater und anderer Schmerzchen. Auch wenn man nicht unbedingt so der Fan von Proll-Hip-Hop ist, sollte man sich mal dieses Album anhören, der bedrohlich aussehende Knabe hat es nämlich beatmäßig ziemlich drauf, und das nicht erst seit Stronger.

Kanye West - Graduation


Die Liste der Leute, mit denen Kanye schon zusammen gearbeitet hat, ist so lang, dass man sich ernsthaft fragt, ob er überhaupt noch irgendwas selbst produziert. Eigentlich könnte er produzieren lassen. Aber dann dürfte er sich ja auch nicht so aufregen, wenn er keinen Preis für seine Videos gewinnt.

Tracklisting


Und hier haben wir also die 13 Tracks, die sich auf dem Album tummeln. Wieso nur 13? Gute Frage.

  1. Good Morning

  2. Champion

  3. Stronger

  4. I Wonder

  5. Good Life

  6. Can’t Tell Me Nothing

  7. Barry Bonds

  8. Drunk And Hot Girls

  9. Flashing Lights

  10. Everything I Am

  11. The Glory

  12. Homecoming

  13. Big Brother


Mein Tipp!


Ich persönlich bin ja eigentlich eher gegen so prolliges Verhalten, wie es Kanye West an den Tag legt, aber die Musik ist echt gut. Also muss ich das wohl so hinnehmen und mich einfach an den schicken Beats ergötzen. Ich empfehle übrigens eine etwas kräftigere Anlage für die Bässe, denn erst dann entfaltet das halb gestöhnte “Good morning” seine ganze Wirkung.

Categories: Hip-Hop, Musik, Rap
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