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Archiv für die Kategorie ‘Alternative’

The Receiving End Of Sirens – The Earth Sings Mi Fa Mi

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Ich möchte “Mi Fa Mi” mitsingen


Sanfter, melodischer Alternative-Sound dringt aus den Lautsprechern, die fast zärtliche Stimme von Alex Bars verwöhnt den Zuhörer, langsam baut sich Spannung im Lied auf, das Schlagzeug wird ein wenig mehr bemerkbar, Alex’ Stimme nimmt andere Tonlagen an, kommt höher und höher, die Gitarren fallen ein, das Tempo scheint zuzunehmen, die Musik verdichtet sich, der Höhepunkt kommt näher, immer mehr und mehr Post-Hardcore-Elemente kommen ins Spiel, Alex’ Stimme überschlägt sich beinahe, bis der Spannungsbogen endlich wieder abklingt, das ganze Gebilde plötzlich in sich zusammenfällt und das nächste Lied beginnt.
Herzlich willkommen bei The Receiving End Of Sirens.

The Receiving End Of Sirens - The Earth Sings Mi Fa Mi


Mir fehlen die Worte. Und ich weiß auch warum: Das Album läuft gerade nebenher. Ich muss immer noch genau hinhören, um die Feinheiten der Musik rauszuhören, die das Album so super machen. Ein echter Genuss.

Tracklisting


Der Auftakt fühlte sich für mich exakt so an wie oben beschrieben. Ich weiß nicht, ob es euch genauso ergehen wird, aber ich hoffe es. Das bedeutet nämlich, dass ihr einen verdammt guten Geschmack habt. Und wenn euch der Rest des Albums dann noch so gut gefällt wie mir, ist doch eigentlich alles perfekt.

  1. Swallow People Whole

  2. Oubliette (Disappear)

  3. The Crop And The Pest

  4. The Salesman, The Husband, The Lover

  5. Smoke And Mirrors

  6. A Realization Of The Ear

  7. Saturnus

  8. Wanderers

  9. Stay Small

  10. Music Of The Spheres

  11. The Heir Of Empty Breath

  12. Pale Blue Dot

Ach verdammt, ich wünschte, ich hätte noch ein rotes Herzchen, um alle Tracks zu markieren, die ich noch mehr liebe als die anderen. Obwohl, dann wäre das gesamte Album rot.

Mein Tipp!


Es ist einfach unglaublich, wie punktgenau The Earth Sings Mi Fa Mi meinen Geschmack trifft. Alles ist dabei, von heftigem Post-Hardcore-Gebrüll zu sanften Balladen, über psychedelische Kunstmusik und poetische Strophen hinweg.
Mein Lieblingsabschnitt, beziehungsweise einer meiner vielen bei diesem Album, ist folgende Stelle bei Wanderers:
But I know
All this dark won’t swallow
All the light I hide
But still host

Her I’ll learn to hold
She will grow and grow and
She will shine so bright

Wer dieses Album nicht gehört hat, lebt nicht zu 100%.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Chevelle – Wonder What’s Next

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Christlicher Rock, aber richtig!


Mir ist irgendwie bisher noch kein Album untergekommen, das so heftige Musik mit absolut keinen Schimpfwörtern verbindet. Aber Chevelle sind nun mal eine christliche Rockband, also müssen wir uns wohl damit abfinden, nicht ein einziges Mal das Wort “Fuck” zu hören. Auch wenn es manchmal durchaus so klingt.
Das erste Album dieser braven Jungs, das ich schon seit Jahren höre und euch deswegen umso mehr empfehle, ist Wonder What’s Next.

Chevelle - Wonder What's Next


Und ich verspreche euch, ihr werdet überrascht sein, dass so eine angebliche Milchbubi-Band so heftigen Alternative Rock hinbekommt!

Tracklisting


Elf Tracks befinden sich auf der ersten Platte, davon ist der letzte eine ziemlich tiefgehende Ballade, alles andere ist feinster Genuss für die Ohren, nicht zuletzt wegen der erotischen Stimme von Sänger Pete Loeffler.

  1. Family System

  2. Comfortable Liar

  3. Send The Pain Below

  4. Closure

  5. The Red

  6. Wonder What’s Next

  7. Don’t Fake This

  8. Forfeit

  9. Grab Thy Hand

  10. An Evening With El Diablo

  11. One Lonely Visitor


Mein Tipp!


Meine absolute Lieblingsstelle ist der Refrain bei One Lonely Visitor:
Well it’s time to wake up
And separate feelings
That I keep falling into
Seem like good reasons
I’m gonna break down
I don’t care if it shows up
I’m praying this for you
‘Til it’s answered I’ll say

Also lasst euch nicht davon beeindrucken, dass die Jungs nicht fluchen. Es geht auch ohne. Herausgekommen sind auf jeden Fall drei wirklich gute Alben, also freut euch auf die nächsten zwei!

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Saosin – Saosin

7. Februar 2009 Keine Kommentare

We speak in different voices


Eine der ersten Bands, mit deren Hilfe ich den Weg in die Alternative-Musikszene fand, war Saosin. Eher zufällig geriet ich damals auf das Musikvideo von Voices und war dermaßen angetan, dass ich mir sofort das ganze Album bestellte. Wie sich kurz danach herausstellte, war es ein echter Glücksgriff. Fast jedes Lied hat seinen eigenen Charme, und ich könnte mir jedes Lied immer wieder anhören. Mach ich übrigens auch.

Saosin - Saosin


Leider haben die Jungs noch nicht allzu viele Alben veröffentlicht, aber ich bin zuversichtlich, dass sie noch eine Weile ihre Köpfchen im Takt der Musik schwingen werden. Die neue EP The Grey mit (leider nur) drei neuen Songs und zwei hübschen Akustik-Versionen ist jedenfalls schon bestellt.

Tracklisting


Aber wer braucht schon eine kleine EP, wenn man doch das ganze erste Album haben kann, mit all den tollen Krachern drauf?

  1. It’s Far Better To Learn

  2. Sleepers

  3. It’s So Simple

  4. Voices

  5. Finding Home

  6. Follow And Feel

  7. Come Close

  8. I Never Wanted To

  9. Collapse

  10. You’re Not Alone

  11. Bury Your Head

  12. Some Sense Of Security


Mein Tipp!


Man lässt einfach das ganze Album durchlaufen und ist wirklich ein bisschen enttäuscht, wenn es viel zu früh schon wieder aufhört. Aber gut, Repeat einschalten und direkt noch mal von vorne. Oder noch besser: Die anderen Alben anhören, da sind nämlich ein paar nette Live-Aufnahmen dabei. Ich warte schon gespannt auf die EP The Grey.

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Circa Survive – On Letting Go

7. Februar 2009 Keine Kommentare

Saosin war ihm nicht gut genug…


… also sprang Anthony Green ab und gründete seine eigene Band, Circa Survive. Meiner Meinung nach ein gewagter Schritt, der sich aber auf beiden Seiten gelohnt hat, denn ich liebe sowohl Saosin als auch Circa Survive. Und von letzteren besonders das Album On Letting Go.

Mir fällt gerade auf, dass ich mich immer wieder vertippe beim Wort Survive, das C liegt einfach zu nahe am V, da werde ich wohl noch mal Korrektur lesen müssen. Survive. Survive. Nicht Survice.

Circa Survive - On Letting Go


Auch hier ist es wieder so, dass die besten Lieder ein bisschen verteilt sind, aber es wäre ja langweilig wenn man nur die erste Hälfte eines Albums toll findet und den Rest so gut wie nie spielt.

Tracklisting


Ein klassisches Album besteht wohl mittlerweile aus 12 Tracks, so auch hier. Und ich hab gerade so das grobe Gefühl, dass die Tracks mit geraden Nummern die besten sind. Mal nachzählen.

  1. Living Together

  2. In The Morning And Amazing…

  3. The Greatest Lie

  4. The Difference Between Medicine And Poison Is In The Dose

  5. Mandala

  6. Travel Hymn

  7. Semi Constructive Criticism

  8. Kicking Your Crosses Down

  9. On Letting Go

  10. Carry Us Away

  11. Close Your Eyes To See

  12. Your Friends Are Gone


Mein Tipp!


Stimmt, ich finde nämlich die Tracknummern 2, 4 und 10 am besten… Na obwohl, die Nummern 5, 7 und 9 sind auch genial. Ach verdammt, das ganze Album ist köstlich! Also sofort reinhören und genießen!

Hm, nur einmal verschrieben… Na gut. Ich werde besser.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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