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Archiv für die Kategorie ‘Alternative’

Crossfade – Crossfade

22. Februar 2009 Keine Kommentare

Danke, Evi!


Ohne Evi wäre ich niemals auf diese tolle Band gekommen, nur wegen ihr habe ich angefangen Crossfade zu hören und zu mögen. Direkt zu Anfang faszinierten mich die vielfältigen Songs mit den harten Gitarrenriffs, den sehr charakteristischen Stimmen und dem ziemlich seltenen Gefühl, das schon mal irgendwo gehört zu haben.

Crossfade - Crossfade


Lustig finde ich es, dass die Kerle ihren Bandnamen so oft gewechselt haben, dabei klingen sie doch als Crossfade am besten…

Tracklisting


Die ersten drei Lieder geben, wie es auf einem guten Album nun mal ist, eine sehr genaue Vorstellung davon, was den Hörer erwartet. Mich persönlich haben Nummer 2 und 3 bisher am meisten begeistert, allein wegen der tollen Lyrics:
What I really meant to say
Is I’m sorry for the way
I am
I never meant to be so cold
Never meant to be so cold

(aus Cold)
I’m so far away
I’ve been changing
But you’ll never see me now
I’m so far away
Now I’m blaming
You for everything

(aus So Far Away)

  1. Starless

  2. Cold

  3. So Far Away

  4. Colors

  5. Death Trend Setta

  6. The Deep End

  7. No Giving Up

  8. Dead Skin

  9. Disco

  10. The Unknown


Mein Tipp!


Das erste offizielle Album von Crossfade ist und bleibt das beste. Es gibt zwar ein Nachfolger-Album, aber das ist leider nicht ganz so klasse. Wer weiß, wenn ich mal nichts anderes habe, werde ich das vielleicht auch noch vorstellen. Bis dahin empfehle ich euch, mal reinzuhören, mal die Youtube-Videos anzuschauen und meinen Geschmack zu teilen. Prost!

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Fair To Midland – Fables From A Mayfly: What I Tell You Three Times Is True

16. Februar 2009 Keine Kommentare

Mittelalter meets Experimental meets Alternative


Das Cover allein spricht für sich: Die Jungs von Fair To Midland haben ordentlich einen an der Klatsche. Toll ist, dass sie trotzdem ziemlich geile Musik machen können, die in keine Sparte so richtig einzuordnen ist. Teilweise an mittelalterliche Ziehharmonika-Orgien angelehnt, ein paar Experimental-Elemente und eine ordentliche Prise Alternative mischen sich zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Album, das man mehrmals anhören sollte, um die komplette Bandbreite des Gesabbels mitzukriegen.

Fair To Midland - Fables From A Mayfly: What I Tell You Three Times Is True


Fürwahr, holde Weiber und Herren, mir deucht ein feines Stück Musikkultur dümpelt dort hinüber. So sei es denn.

Tracklisting


Was die Verrückten sich wohl bei der Benennung der Tracks gedacht haben mögen? Auf jeden Fall passt da nichts zusammen, das klingt wie ein verunglücktes Wort-Puzzle. Egal ob man mit Seekühen tanzt, Seemannsknoten knüpft oder seine Aprilscherze über einen weißen Lattenzaun wirft, hier gibt es für jeden etwas zu entdecken.

  1. Dance Of The Manatee

  2. Kyla Cries Cologne

  3. Vice/Versa

  4. The Wife, The Kids, And The White Picket Fence

  5. April Fools And Eggmen

  6. A Seafarer’s Knot

  7. A Wolf Descends Upon The Spanish Sahara

  8. Walls Of Jericho

  9. Tall Tales Taste Liek Sour Grapes

  10. Upgrade^Brigade

  11. (When The Bough Breaks) Say When


Mein Tipp!


Mein Tipp: Schaut euch mal die diversen Live-Videos von Fair To Midland an, ihr werdet euch ins Fäustchen lachen. Ich war absolut fasziniert, als dieser optisch nicht wirklich hübsche Sänger bei April Fools And Eggmen dermaßen abging, dass ich mir wirklich wünschte, ich könnte mich mal so gehen lassen wie er. Und um seine Stimme beneide ich ihn auch ein bisschen. Aber man kann ja nicht alles haben. Jedenfalls solltet ihr euch das Album definitiv reinziehen, ich hab es ja auch schon für Psychosocials Radiosendung vorgeschlagen, und er war sehr begeistert, also kann es ja nicht so schlecht sein. Kann es eh nicht, wenn ich es höre!

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Chevelle – Vena Sera

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Bald wird’s unchristlich!


Chevelle haben sich für das dritte vollwertige Album ein bisschen mehr Zeit gelassen, und man hört direkt, dass es sich gelohnt hat. Die guten alten Wurzeln wurden beibehalten, auch wenn man sich so langsam mal etwas Abwechslung wünscht. Aber gut, wenn man ein paar Lieder überspringt, hat man auch die ersehnte Abwechslung. Trotz allem ist Vena Sera wieder ein sehr empfehlenswertes Album, das sich nahtlos in den Klang der Vorgänger einreiht.

Chevelle - Vena Sera


Tracklisting


Wer hätte das gedacht, 11 Tracks sind auf dem Album enthalten. Aber im Gegensatz zu den Vorgängern könnte man hier direkt beim ersten Lied irgendwelche christlichen Hintergründe erkennen.

  1. Antisaint

  2. Brainiac

  3. Saferwaters

  4. Well Enough Alone

  5. Straight Jacket Fashion

  6. The Fad

  7. Humanoid

  8. Paint The Seconds

  9. Midnight To Midnight

  10. I Get It

  11. Saturdays


Mein Tipp!


Wenn man also Fan von Chevelle ist oder einfach nur die Musik mag, dann sollte man sich auch dieses Album anhören, um den Hattrick zu vollenden. Bei der nächsten Platte allerdings hätte ich persönlich gern ein bisschen Abwechslung. Hört ihr, ihr Hostien-Knabberer?

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Strata – Strata Presents The End Of The World

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Für gefühlvolle Momente braucht man Strata


Ich schwöre ja darauf, dass man sich den traurigen Momenten des Lebens durchaus widmen soll, man sollte sie einfach so nehmen wie sie sind und sich damit auseinandersetzen, damit man lernt, damit zurecht zu kommen. Und so ähnlich denken sich das Strata wohl auch. Ihr neuestes Album Strata Presents The End Of The World ist sehr emotional gehalten, von Alltagssituationen geplagt und durch Gefühle geprägt.

Strata - Strata Presents The End Of The World


Es gibt übrigens ein paar wenige Live-Videos von den Jungs, die ich auch ziemlich gut finde. Schaut einfach mal bei Youtube nach, vielleicht findet ihr ja auch etwas, was euch gefällt. Ich persönlich kann ja Hot/Cold (Darling, Don’t) immer wieder empfehlen.

Tracklisting


Zum Glück sind Strata schlau genug, die Lieder tatsächlich nach dem zu benennen, was darin vorkommt, damit sie leichter zu merken sind. 12 Lieder findet ihr auf der Platte, von denen ein paar ganz okay sind, der Rest aber einfach fantastisch klingt.

  1. Night Falls (The Weight Of It)

  2. Hot/Cold (Darling, Don’t)

  3. The Dotted Line…

  4. Cocaine (We’re All Going To Hell)

  5. Coma Therapy

  6. Poughkeepsie, NY

  7. Stay Young

  8. The Brothers

  9. Love Is Life

  10. The New National Anthem

  11. Natoma Alley

  12. Daylight In The City

Und wenn es euch mal richtig schlecht gehen sollte: Die ersten beiden Lieder könnt ihr solange hören, bis euch die Tränen kommen und den Schmerz rauslassen. Ich spreche da aus Erfahrung. Genießt einfach mal den Refrain von Hot/Cold (Darling, Don’t).
Have you given too much, Darling?
Are you giving us up?
Did the going get tough this time?
Don’t give up on us!


Mein Tipp!


Auch wenn der Sänger ein bisschen verweichlicht klingt, manchmal braucht man eben genau sowas, gefühlvolle Musik zum Entspannen und Abschalten. Meine absolute Empfehlung, wenn ihr mal genug von harter Musik habt, sondern lieber ein bisschen Melodie hören wollt. Ich warte gespannt auf das nächste Album von Strata.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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