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Archiv für die Kategorie ‘Alternative Rock’

Strata – Strata Presents The End Of The World

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Für gefühlvolle Momente braucht man Strata


Ich schwöre ja darauf, dass man sich den traurigen Momenten des Lebens durchaus widmen soll, man sollte sie einfach so nehmen wie sie sind und sich damit auseinandersetzen, damit man lernt, damit zurecht zu kommen. Und so ähnlich denken sich das Strata wohl auch. Ihr neuestes Album Strata Presents The End Of The World ist sehr emotional gehalten, von Alltagssituationen geplagt und durch Gefühle geprägt.

Strata - Strata Presents The End Of The World


Es gibt übrigens ein paar wenige Live-Videos von den Jungs, die ich auch ziemlich gut finde. Schaut einfach mal bei Youtube nach, vielleicht findet ihr ja auch etwas, was euch gefällt. Ich persönlich kann ja Hot/Cold (Darling, Don’t) immer wieder empfehlen.

Tracklisting


Zum Glück sind Strata schlau genug, die Lieder tatsächlich nach dem zu benennen, was darin vorkommt, damit sie leichter zu merken sind. 12 Lieder findet ihr auf der Platte, von denen ein paar ganz okay sind, der Rest aber einfach fantastisch klingt.

  1. Night Falls (The Weight Of It)

  2. Hot/Cold (Darling, Don’t)

  3. The Dotted Line…

  4. Cocaine (We’re All Going To Hell)

  5. Coma Therapy

  6. Poughkeepsie, NY

  7. Stay Young

  8. The Brothers

  9. Love Is Life

  10. The New National Anthem

  11. Natoma Alley

  12. Daylight In The City

Und wenn es euch mal richtig schlecht gehen sollte: Die ersten beiden Lieder könnt ihr solange hören, bis euch die Tränen kommen und den Schmerz rauslassen. Ich spreche da aus Erfahrung. Genießt einfach mal den Refrain von Hot/Cold (Darling, Don’t).
Have you given too much, Darling?
Are you giving us up?
Did the going get tough this time?
Don’t give up on us!


Mein Tipp!


Auch wenn der Sänger ein bisschen verweichlicht klingt, manchmal braucht man eben genau sowas, gefühlvolle Musik zum Entspannen und Abschalten. Meine absolute Empfehlung, wenn ihr mal genug von harter Musik habt, sondern lieber ein bisschen Melodie hören wollt. Ich warte gespannt auf das nächste Album von Strata.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Chevelle – This Type Of Thinking (Could Do Us In)

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Noch mehr christlicher Rock


Das zweite Album von Chevelle lässt den Zuhörer knappe drei Sekunden im Ungewissen, um welche Musik es sich handelt. Dann fängt die Gitarre an zu jaulen, und man weiß sofort, dass das hier wieder dreckigster Hard Rock ist. Offenbar haben die Brüder seit ihrem letzten Album nichts verlernt, eher im Gegenteil, This Type Of Thinking (Could Do Us In) klingt sogar noch ein bisschen erweiterter, ein bisschen umfassender, obwohl sich die Musikrichtung nicht geändert hat.
Ich gestehe übrigens, dass ich den Titel des Albums nicht verstehe. Aber wen interessiert das schon? Hauptsache, es fetzt.

Chevelle - This Type Of Thinking (Could Do Us In)


Ich würde fast wetten, dass man auch alle drei Alben direkt als Paket kaufen kann, das dürfte dann doch bestimmt irgendwie billiger sein.

Tracklisting


Schon wieder 11 Tracks, genau wie beim Vorgänger. Ist die 11 vielleicht eine christliche Zahl? Ich weiß es nicht. Müsste aber nicht unbedingt sein, die Titelliste lässt nämlich nicht unbedingt darauf schließen, dass man es hier mit bibelfesten Kirchengehern zu tun hat. Zudem heißt es in Panic Prone in den ersten zwei Strophen:
Gave in again
The bastard
Can’t keep refusing rights

Aber sie meinten das wohl auch eher im christlichen Sinne…

  1. The Clincher

  2. Get Some

  3. Vitamin R (Leading Us Along)

  4. Still Running

  5. Breach Birth

  6. Panic Prone

  7. Another Know It All

  8. Tug-O-War

  9. To Return

  10. Emotional Drought

  11. Bend The Bracket


Mein Tipp!


Das war Album Nummer zwei, und Nummer drei gibt es dann nach der nächsten Maus.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Chevelle – Wonder What’s Next

12. Februar 2009 Keine Kommentare

Christlicher Rock, aber richtig!


Mir ist irgendwie bisher noch kein Album untergekommen, das so heftige Musik mit absolut keinen Schimpfwörtern verbindet. Aber Chevelle sind nun mal eine christliche Rockband, also müssen wir uns wohl damit abfinden, nicht ein einziges Mal das Wort “Fuck” zu hören. Auch wenn es manchmal durchaus so klingt.
Das erste Album dieser braven Jungs, das ich schon seit Jahren höre und euch deswegen umso mehr empfehle, ist Wonder What’s Next.

Chevelle - Wonder What's Next


Und ich verspreche euch, ihr werdet überrascht sein, dass so eine angebliche Milchbubi-Band so heftigen Alternative Rock hinbekommt!

Tracklisting


Elf Tracks befinden sich auf der ersten Platte, davon ist der letzte eine ziemlich tiefgehende Ballade, alles andere ist feinster Genuss für die Ohren, nicht zuletzt wegen der erotischen Stimme von Sänger Pete Loeffler.

  1. Family System

  2. Comfortable Liar

  3. Send The Pain Below

  4. Closure

  5. The Red

  6. Wonder What’s Next

  7. Don’t Fake This

  8. Forfeit

  9. Grab Thy Hand

  10. An Evening With El Diablo

  11. One Lonely Visitor


Mein Tipp!


Meine absolute Lieblingsstelle ist der Refrain bei One Lonely Visitor:
Well it’s time to wake up
And separate feelings
That I keep falling into
Seem like good reasons
I’m gonna break down
I don’t care if it shows up
I’m praying this for you
‘Til it’s answered I’ll say

Also lasst euch nicht davon beeindrucken, dass die Jungs nicht fluchen. Es geht auch ohne. Herausgekommen sind auf jeden Fall drei wirklich gute Alben, also freut euch auf die nächsten zwei!

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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