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Archiv für die Kategorie ‘Alternative Rock’

Dear And The Headlights – Small Steps, Heavy Hooves

12. Oktober 2009 Keine Kommentare

Unübliches ist auch gut


Bei Last.fm steht nicht ohne Grund der Tag “underrated”. Dear And The Headlights sind nämlich, dafür dass sie so unbekannt sind, verdammt gut. Eine leichte, meist fröhliche und manchmal melancholische Gitarre, eine sehr markante Stimme und absolut unübliche Texte und Refrains sind die Markenzeichen der Jungs, die auch schon mit Circa Survive und As Tall As Lions auf Tour waren.

Dear And The Headlights - Small Steps, Heavy Hooves


Tracklisting


Wie bei fast jeder Musik, die ich gut finde, ist auch hier das ganze Album wie aus einem Stück gegossen und man hört sich einfach gern die ganze Platte von Anfang bis Ende an. Deswegen werde ich diesmal ein bisschen mehr differenzieren und nur die wirklich guten Songs mit dem Herzchen ausstatten, was aber nicht heißt, dass die anderen nicht gut sind.

  1. Oh No!

  2. Sweet Talk

  3. Hallelujah

  4. Happy In Love

  5. I’m Bored, You’re Amorous

  6. Grace

  7. It’s Gettin’ Easy

  8. Paper Bag

  9. Skinned Knees & Gapped Teeth

  10. Run In The Front

  11. Mother Make Me Golden

  12. I Just Do

  13. Midwestern Dirt


Mein Tipp!


Und nun kommt etwas ganz gewagtes, ich werde nämlich jetzt ein paar Youtube-Videos einbinden. Das mit dem Video-Blog ist einfach ein bisschen zuviel Aufwand, und wenn die Tracks ja eh schon irgendwo online sind, kann ich die ja auch nehmen. Ich bin eben ein bisschen faul.
Als erstes wäre da auf jeden Fall Grace zu nennen, das meiner Meinung nach den verrücktesten Refrain und den besten Klang hat. Hör es dir mal an!

Gib mir Grace!



Shaking my teeth loose on your table
The dullest white squares I’ll never be
Now that you’ve picked each one apart you can’t look at me
I’ll probably lose you now
But at least the ones I have still sparkle

Putting on your makeup everyday before he wakes up
So he could stomach your face now easier than he could without

Yeah this is love
This is all that you could want
Open equals heavier

Hold your hand out palm side up
Open, empty, light enough
Minutes all turn to months
This is one thing we have all learned
Equations always make up a sum
But it doesn’t add up

Signing up for that second semester
Because you won’t marry me without the degree
Once I fix things up right you wont be so embarrassed of me

But I’ll never make it now

But at least looking in the mirror wont feel like lying

Posing for your still visions
Acedemic postcard prisons
Raise your chin, love
Purged a poem I swore was finished
Heaping lines half chewed unconscious

Settle on a plot, chalk another loss
Stage set for
Breathing and choking on swallowed conversations
Clutching and crawling for constant validation
Still nailed in the ruins of corporate co-dependence
Still stuck on the thought that you’re the one exception

All the while the same

I’m worried that the purpose is
How I look, not how I lived
Let’s get dolled up and play pretend
Cause nothing stays honest when
Every thought is cursed with intent
A pulse covered in skin and words covered in lips

The taste of regret as it leaves your stomach
Coating your tongue with every noun
Watery eyes the only thing that makes sense now

Spitting your insides out
Start over
Start over
Start over
Start over
Start over


Klasse, oder? Ich wünschte ich könnte die Jungs mal live sehen. Aber gut, direkt zum nächsten Kracher: Skinned Knees & Gapped Teeth. Was vielleicht vom Titel her nicht so toll klingt, wird musikalisch sehr viel besser umgesetzt.

Zeig mir Skinned Knees & Gapped Teeth!



Was it a broken arm or collar bone?
It depended on the week
And me with my black eye stitched from head to feet
Uncomfortably happy
All skinned knees and gapped teeth

Remember summers with the speak-n-spell
Trying to make the robot cuss
If mother knew the words we used while she worked
She would be fuming
Cause that’s now how she raised me

And when you taped over a good half of the wedding tape
I bet you never thought Thundercats could ever make you cry
You sat in disbelief
As Lion-O made plans to slay the whole wedding party
They’re disco dancing to their death
Oh Ma, you just don’t know it yet

And all my hand me downs are stuck to me
From all the blood I couldn’t keep
Oh such a likely scene
10 year old body face down on Rosall Street
Bike passed out on top of me

Remember how I wore I would
Pass you up in age
You just scoffed at me
Well I’m still gonna do it
Just haven’t quite figured out how yet

We cornered Teddy Ruxpin and smashed his story tape
And put Guns N’Roses in
And watched him sing along to Appetite of Destruction
Yeah he knew every word
I’m dying in the hall laughing
Oh John, you gotta turn it off

And when you taped over a good half of the wedding tape
I know you never thought Thundercats would ever be the end
You sat in disbelief
As Lion-O made plans to slay the whole wedding party
Oh John, you gotta turn it off


Auch ein sehr geiler Song, der leider stimmtechnisch ein bisschen verhauen wurde… Aber gut, bei einem Live-Auftritt verzeiht man sowas natürlich gerne. Ich zumindest. Ich kann sowieso nur empfehlen, die CD zu kaufen, da man so den perfekten Musikgenuss für jetzt, immer und zwischendurch bekommt.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Ivoryline – There Came A Lion

22. September 2009 Keine Kommentare

Gut gebrüllt, Löwe


Ein ziemlich alternativ-rockiges Album aus dem Hause Ivoryline biete ich dir heute an. Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, was ich großartig dazu schreiben soll, da ich die Musik schon etwas länger in meiner Sammlung habe und immer mal wieder reinhöre, weil es ziemlich gute Musik ist, ohne jetzt wahnsinnig zu begeistern. Es hört sich einfach leicht.

Ivoryline - There Came A Lion


Tracklisting


Auch bei Ivoryline ist das Album nach den elf Liedern ziemlich schnell wieder vorbei, aber meiner Meinung nach haben die Jungs mit dem letzten Track The Last Words ein so gutes Outro gebastelt, dass man sich ohne zu überlegen direkt noch mal den Anfang anhört. Und so geht es dann immer weiter.

  1. Days End

  2. We Both Know

  3. Parade

  4. All You Ever Hear

  5. Be Still And Breathe

  6. Remind Me I’m Alive

  7. Left Us Falling

  8. And The Truth Will End This

  9. Bravery

  10. Hearts And Minds

  11. The Last Words


Mein Tipp!


Das erste Lied, das ich von Ivoryline damals gehört hab, war Be Still And Breathe, und ich glaube, die markante Stimme des Sängers hat mich so fasziniert, dass ich mir auch den Rest vom Album anhören musste und dann solche Perlen wie Bravery und vor allem The Last Words entdeckt hab. Aus letzterem auch mal ein paar Zeilen, die man sich unbedingt mal anhören sollte:
If only this song could capture
The peace you are seeing
If only this song could capture
The hope we are seeking
Everybody finds it necessary
To say how much you loved me
As if I didn’t know so deeply
Can you see evidence of perfection
Look past the circumstance and find some meaning, find some meaning

Ich genieße es immer wieder, diese melancholische Harmonie…

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The Black Maria – A Shared History Of Tragedy

12. August 2009 Keine Kommentare

Kanadischer Sirup? Nein, Rock!


Ein etwas älterer Fundus aus meiner Musik-Sammlung ist diese sehr mitreißende Band. Zwar dürfte sie niemandem bekannt sein, obwohl die Jungs immerhin zwei Alben rausgebracht haben, aber genau das will ich jetzt ändern. Wenn dir Taproot und Crossfade gefallen, könntest du nämlich auch mit The Black Maria und ihrem zweiten Album A Shared History Of Tragedy etwas anfangen.

The Black Maria - A Shared History Of Tragedy

Und schon wieder ist das so ein mieses Cover! Verdammt, ich muss mir bekanntere Bands raussuchen…


Tracklisting


Fällt es noch irgendjemandem auf, dass viele Rockbands nur noch elf Titel auf ihre CDs pressen? Wenn ja, dann könnte es sein, dass nicht nur ich von The Black Maria verarscht werde, denn auch auf diesem Album befinden sich nur elf Tracks – und der letzte nennt sich sogar 11:11. Zum Glück ist er nicht elf Minuten und elf Sekunden lang.

  1. The Perilous Curse

  2. Waking Up With Wolves

  3. Nothing Comes Easy But You

  4. Van Gogh

  5. Call To Arms

  6. Lucid

  7. The Concubine

  8. Living Expenses

  9. Fool’s Gold

  10. A Thief In The Ranks (Your Bike)

  11. 11:11


Mein Tipp!


Als ich damals auf die Band aufmerksam wurde, tat es mir der Song Waking Up With Wolves an, und ich wollte mir die Lyrics dazu durchlesen. Als ich diese dann aber mit dem wirklichen Text verglich, war ich schockiert wie fehlerhaft der Text war, und ich wäre nicht ich, wenn ich das nicht gleich korrigiert hätte. Nach dem einen Track kam der nächste, und auch hier überprüfte ich zuerst die Lyrics, und nach und nach hatte ich das komplette Album durch. Und dann erst fiel mir auf, dass ja die Musik an sich auch recht gut ist. Tja, und mittlerweile bin ich jedes Mal wieder froh, wenn The Black Maria in meiner Zufallsauswahl auftauchen.

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30 Seconds To Mars – A Beautiful Lie

22. Juli 2009 Keine Kommentare

Jared Leto? Ja, kenn ich…


Mittlerweile sollte man vielleicht nicht nur wissen, dass Jared Leto Musik macht, sondern auch, dass er in diversen Filmen mitgespielt hat und ein absoluter Emo-Frauenschwarm ist. Nun gut, mich persönlich interessiert das eigentlich nicht so sehr, mir ist nur wichtig, dass er seine leicht rauchige Stimme für gute Lyrics einsetzt.

30 Seconds To Mars - A Beautiful Lie


Tracklisting


Es ist immer noch nicht kühler, deswegen bin ich auch hier wenig laberhaft und sage einfach nur, dass das zweite Album vielleicht sogar noch einen halben Zentimeter besser ist als das erste.

  1. Attack

  2. A Beautiful Lie

  3. The Kill

  4. Was It A Dream?

  5. The Fantasy

  6. Savior

  7. From Yesterday

  8. The Story

  9. R-Evolve

  10. A Modern Myth


Mein Tipp!


Durch Attack bin ich damals (es war wohl so vor vier Jahren, da hieß es noch I’ll Attack) auf die Band aufmerksam geworden und somit überhaupt erst in die Richtung des Post-Hardcore-Rock gekommen. Allein dafür muss ich das Lied schon als Favoriten nennen, aber auch für den genialen Songtext und Refrain:

I won’t suffer, be broken
Get tired, or wasted
Surrender to nothing
or give up what I
Started
And stopped it
From end to beginning
A new day is coming
And I am finally free

Run away, run away
I’ll attack
Run away, run away
Go chase yourself
Run away, run away
Then I’ll attack
I’ll attack
I’ll at-***


Bei der ***-Stelle ist es schwer, den Songtext aufzuschreiben, da es einfach nur Screamo-Geschrei ist… Aber gut, das musst du dir ja sowieso selbst mal anhören. Und das Ende ist sowieso noch mal eine Klasse für sich, ab 2:20 geht es richtig ab und man kann sich eigentlich auf nichts anderes mehr konzentrieren. Geile Musik, wirklich!

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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