Cordon Bleu mit Hühn
26. März 2010
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Mal ohne Schwein, aber genauso lecker
Eigentlich macht der gute Koch das mit Schinken und Käse gefüllte Leckerli ja mit einer kleinen Wutz, aber wir haben uns heute mal gedacht: Pustekuchen das geht auch anders! Und so haben wir eingekauft, gekocht und direkt vernichtet:
- 2x 600g Hähnchenbrustfilet
- 1 Packung Kochschinken
- 1 Packung Appenzeller Käse
- 1kg Pommes (am besten von McCain)
- 1 Häufchen Mehl
- 2 Häufchen Paniermehl/Semmelbrösel
- 3 Eier
Eigentlich sind Cordon Bleus gar nicht mal so schwer zu machen, es ist nur ein bisschen aufwändig. Aber glaubt mir, es lohnt sich so dermaßen… Ich wünschte, ich hätte noch einen zweiten und dritten Magen, damit ich weiteressen könnte. Folgende Schritte sind notwendig:

Das Hühn wird zuerst sauber gemacht und von allen unliebsamen Fetträndern und Adern befreit.

Dann wird es aufgeschnitten, damit man es füllen kann.

Soviel wie reinpasst, wird reingefüllt. Ruhig stopfen, es darf auch rauslaufen, es darf auch brutal fett aussehen. Das gehört dazu.

Die Panade von links nach rechts anwenden: Hühn in Mehl wälzen, bis es schön weiß ist, dann in verrührtes Ei platschen und schließlich großzügig mit Paniermehl beziehungsweise Semmelbröseln überschütten. Wenn nötig, erneut ins Ei werfen und nochmal bebröseln, dickere Panade bedeutet mehr Geschmack!

Am Ende sollten die Viecher so aussehen, dass man schon gerne reinbeißen würde.

Auf mittlerer Stufe sehr viel Bratfett erhitzen und die Hühn-Teile schön lange drin schwimmen lassen, bis sie goldbraun geworden sind. Keine Angst vor trockenem Fleisch haben, ruhig mehrmals wenden.

Dazu können Pommes gereicht werden, aber noch besser als Majo schmeckt in diesem Fall Ketchup, auch wenn das auf dem Foto nicht mehr zu sehen ist.
Lasst es krachen!
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