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Archiv für Februar, 2010

100 Wahrheiten, Folge 52: Schnee, Musik und mehr

21. Februar 2010 Keine Kommentare

Sonntag, juhu! Ausgeschlafen?


Irgendwie scheint es in Deutschland nicht mehr aufzuhören mit dem Schnee. Ich bin so gegen 8:30 Uhr aufgewacht und dachte mir, draußen sieht es aber weiß aus… Schnell einen Blick raus geworfen, und siehe da, es schneit. Schon wieder. Oder schneit es immer noch, und der gestrige Sonnenschein war einfach nur eine optische Täuschung?

Eigentlich dürfte ich mich ja nicht beschweren. Ich liebe Schnee, ich liebe es wenn es schneit, ich liebe das Knirschen wenn man auf frisch gefallenem Schnee läuft, ich liebe Snowboarden, ich liebe Schneeballschlachten und Schneemänner. Warum freue ich mich dann nicht? Warum war alles, was ich heute morgen beim Anblick der dicken Flocken denken konnte, ohje?
Vielleicht deswegen, weil es irgendwann auch mal reicht mit dem Schnee. Immerhin bin ich arbeitsbedingt recht viel mit dem Auto unterwegs, und da ich erst letztens mit dem Leben abgeschlossen hatte (bei -6° und Schnee mit 190 km/h über die Autobahn, das Lenkrad in der Linken und in der Rechten das Bier, und nein, nicht ich) und sogar eine kleine Erkältung auskurieren will, die ich mir wohl vor ein paar Tagen eingefangen hab, reicht es mir im Moment wirklich mit dem Schnee.
Draußen drehen ist zwar besser als im strömenden Regen, aber meistens soll man ja im Fernsehen nicht sehen, dass es schneit, außer es handelt sich um einen Beitrag über Schnee und Winter. Ergo muss man hier auch meistens abwarten bis das Wetter etwas besser wird, damit man den Beitrag zur Not auch noch im Mai senden kann. Es sei denn, man macht eine Langzeit-Reportage über mehrere Monate, da darf es auch ruhig mal schneien.

Trotzdem reicht es mir jetzt. Schnee, dankeschön, du warst eine Zeit lang nett anzusehen und sehr gut zu befahren, aber jetzt kannst du wieder abhauen. Bis nächstes Jahr, mach’s gut.

Meine Erkältung lässt die Ohren unberührt


Nun sitze ich hier, sonntagmorgens um 9:30, und bin leicht verstimmt darüber, dass ich nicht länger schlafen konnte. Und ich bin leicht verstimmt darüber, dass ich nachschauen musste, wie man sonntagmorgens richtig schreibt. Die Rechtschreibung hat sich echt so ein paar Tücken einfallen lassen, die keiner wirklich versteht.
Nun sitze ich hier, mit spröden Lippen und ein bisschen Hunger, und ich höre Trance. Ja, ich höre auch Trance. Techno auch manchmal, House auch relativ häufig. Wieso? Ganz einfach deswegen, weil ich flexibel und nicht engstirnig bin. Ob jetzt Joop, Tiësto (ich muss mir unbedingt merken wie dieses blöde ë auf dem Mac funktioniert) oder Codec & Flexor. Wenn ich öfter Radio hören würde, würde ich bestimmt auch jede Menge Nightwax hören, weil da teilweise echt geile Lieder dabei sind. Oder wenn es nicht gerade samstagabends (Argh!) ist, könnte ich auch sunshine live hören. Aber zum Glück gibt es Youtube. Und weil ich weiß, dass sich manche meiner Leser sehr für meine Musiktipps empfehlen, nutze ich schnell mal mein schönes Spoiler-Plugin, um die drei Lieder zu präsentieren, die ich gerade im Ohr habe.

Lass mal hören…









Da ich zumindest Joop nicht gerade leise anhöre, bin ich mal gespannt, wann mein Bruder torkelnd ankommt und mir mit einem lauten Geräusch berichtet, dass er Hunger hat. Aber mir geht es ja nicht anders, da ich gestern nur ein Croissant, eine Käsestange und eine kleine Schüssel grüne Soße hatte, könnte ich jetzt ein halbes Schwein verdrücken. Schnitzel zum Frühstück, das ist das wahre Leben.

Auf dem Beichtstuhl


Da ich jetzt für diesen Eintrag auch kein großartiges Thema habe, werde ich mich einfach nochmal bemühen, zu erklären, wieso es in letzter Zeit so wenige Einträge gab. Obwohl ich das eigentlich nicht mag – ich hasse es, wenn ich Blogs besuche, und der oberste Eintrag schon eine Entschuldigung ist, warum man keine Zeit mehr hatte, das aber bald wieder ändern wird, und dieser oberste Beitrag ist dann selbst schon ein Jahr alt – aber ich denke, es kann nicht schaden, wenn ich die Erklärung einfach mal hier unten hinsetze, da, wo sowieso jeder Zweite schon wieder aufgehört hat zu lesen.
Fakt ist: Ich hatte mir für 2009 vorgenommen, 100 Einträge in die Rubrik der Wahrheiten zu schreiben, und irgendwann hatte ich keine Lust mehr. An Ideen mangelt es mir eigentlich nicht, die Notizfunktion auf meinem iPood beherbergt auch noch so einige brisante Themen, die ich mal ansprechen wollte, aber die Schreibwut blieb mir fern. Entweder war ich zu faul oder ich hatte andere Sachen zu tun. Die Zeit ist natürlich auch noch so ein Faktor, als frisch gebackener Freiberufler muss ich natürlich darauf achten, dass ich genügend arbeite um meine Lebenshaltungskosten zu decken, und im Moment scheint es ein erfolgreicher Jahresbeginn zu werden, ich bin jedenfalls recht gut ausgelastet. Aber ich will gar nicht abstreiten, dass ich jeden Abend mindestens noch einen Beitrag schreiben könnte, wenn es nur die Zeit wäre. Aber es ist einfach die Lust.
Früher in der Schule war es ja auch so, man wollte nicht so wirklich, hat aber trotzdem irgendwie, und am Ende hatte man dann 50 Prozent erreicht (so wie ich mit meinen 50 Wahrheiten), und da eine grandiose 4 natürlich ausreichend ist, hat man sich auch nicht weiter großartig bemüht. Ich kenne sogar Studenten, die auf die 50-Prozent-Marke hinarbeiten. Keine tolle Moral, aber wenn es ausreicht, um zu bestehen, kann man ja nicht viel schimpfen.
Ich verspreche hier und jetzt auch nicht, dass ich in Zukunft wieder mehr schreiben werde. Ich werde – genau so wie bisher – immer mal wieder Einträge veröffentlichen, je nachdem, wie ich Zeit und Lust habe. Es könnte demnächst mal wieder ein paar Serien-Einträge geben, damit mein Bruder auch endlich seinen Dexter-Review bekommt und ich einen weiteren Post in der Einser-Kategorie verbuchen kann. Musik gibt es in nächster Zeit wohl nicht allzuviel, zumindest nichts neues, da ich eher alte Sachen höre. Ich könnte ja mal mewithoutYou bloggen, die kennt bestimmt auch noch kein Schwein. Gut, das nehme ich mir für meine nächste halbe Stunde voller Schreibwut vor. Vielleicht sogar noch heute, wer weiß was ich noch alles vorhabe – es ist ja erst 10 Uhr morgens.

Categories: 100 Wahrheiten, Lesestoff
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100 Wahrheiten, Folge 51: Fasching

14. Februar 2010 Keine Kommentare

Wenn ich stinkende Leute sehen will, die absoluten Scheißdreck sabbeln, geh ich nach Offenbach.
Ich hasse Fasching. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

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We Are The Emergency – Seizure

5. Februar 2010 Keine Kommentare

Let’s go back to the start


Ja, lasst uns alle noch mal von vorne anfangen und direkt zu Beginn gute Musik hören. We Are The Emergency produzieren nämlich solche. Mir fällt eigentlich nur eine Band ein, die noch saubereren Rock produziert, aber dazu später vielleicht mehr… Bis dahin müsst ihr euch mit Seizure begnügen. Aber ich denke, das sollte machbar sein, denn wie gesagt, es ist gute Musik.

We Are The Emergency - Seizure


Tracklisting


Da es sich hier leider nur um eine EP handelt, kann man sich leider nicht auf Amazon verlassen. Nicht mal einen zünftigen MP3-Download gibt es. Aber ich bin sicher, der wirklich geneigte Leser findet auch einen anderen Online-Store, wo man sich das bestellen kann. In der Zwischenzeit präsentiere ich mal die einzelnen Tracks und wie sie mir gefallen.

  1. Oh… Knees Don’t Bend The Other Way

  2. I Was Born Ready, Baby

  3. Drop Me Off At The Bridge

  4. All We Ever See Of Stars Are Their Old Photographs

  5. The Grass Is Greener On Our Side

  6. Hello, My Name Is Distance


Mein Tipp!


Erst durch den Song The Grass Is Greener On Our Side bin ich so wirklich auf den Geschmack gekommen. Klasse Melodie, schöner Gesang und kräftiges Gebrüll machen diese Moral-Geschichte zum echten Hörgenuss.

Grünes Gras ist schön



What if it’s something I say
And you misread me?
And now my intentions aren’t clear
They’re all bleeding out

It’s sad now that that’s all it takes
These words deceive me
To find out that this isn’t real
And that it’s all in your head

So go on
Put one foot in front of the other
And forget what it felt like
To live so afraid

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

What if I can’t seem to find
Or reach a foothold?
And now, I’m just falling away again

Now won’t someone please just wake me
From this self-indulgent nightmare
Fear consumes me, overrules me
Now it’s all just bleeding out

So go on
Put one foot in front of the other
And forget what it felt like
To live so afraid

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

We are always far too eager
Walking out of situations
That we never seem to question
Is this why we’re alone?

Now it’s all just bleeding out

It’s far too easy feeling sorry for yourself
Do yourself a favour, try to think of someone else



Besonders toll finde ich die ruhigen Stellen mit dem schönen Piano… Aber auch dieses drückende Geschrei, bei dem sich (bei ausreichender Lautstärke) die Nackenhaare aufstellen, ist nicht zu verachten. So muss sich gute Musik anhören und anfühlen. Da ist es beinahe schon schade, dass es noch kein richtiges Album gibt… Aber ich drücke die Daumen und warte einfach ab.

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Holding Onto Hope – Of The Sea

5. Februar 2010 Keine Kommentare

Meer hören


Achtung, eine Warnung vorweg: Dieses Album ist nur für hartgesottene Fans von Post-Hardcore zu empfehlen. Richtig dunkle Musik, ziemlich viel tiefes Geschrei und eine allgemein eher düstere Stimmung verbreiten Holding Onto Hope hier. Aber man braucht ja für jede Lebenslage zumindest ein passendes Album, finde ich, und deswegen will ich das mal nicht vorenthalten. Zudem finde ich das Cover mal wieder sehr hübsch gemacht.

Holding Onto Hope - Of The Sea


Tracklisting


Wer sich das Album aber außerhalb von Amazon kaufen will, hat hier die Möglichkeit! Holding Onto Hope bieten nämlich ihr Album zum Pay What You Feel-Download an. Unglaublich aber wahr. Man darf soviel bezahlen wie man will, aber man muss nicht unbedingt, und ich finde, das macht die Jungs gleich noch einen ganzen Meter sympathischer.
Nun aber zu den einzelnen Tracks, vorwärts Marsch.

  1. Of The Sea

  2. We Are The Beacons

  3. Departure

  4. Between Failure And Fraud

  5. Speak Your Words

  6. The Stillness

  7. What You Make Of Me

  8. Bounded By The Devil And The Deep

  9. The Watchman

  10. The Keeper And The Calm

  11. Your Path Was In The Great Waters


Mein Tipp!


Wer viel schreit, muss auch viel ausruhen, und so haben Holding Onto Hope neben ihren normalen Screamo-Tracks auch eine Menge ruhiger, atmosphärischer Songs eingebaut, wie zum Beispiel Departure, The Stillness und Your Path Was In The Great Waters. Wer es gerne ein bisschen härter hätte, kann sich ja mal We Are The Beacons anhören, und das ist sogar das offizielle Musikvideo von den Jungs selbst!

Leuchtfeuer!



This is a warning
Will I see you waking up?
And this is the warning
Prepare yourself

All these walls are shaking
In fear of breaking
I’m… I’m standing still

Will you follow? Will you follow?
What are you waiting for? I’m still waiting for
Will you follow? Will you follow?
What are you waiting for? I’m still waiting for

And this claimed to be
Something else instead
Something else instead
We were deceived

Oh… won’t you bring me up
I’ve become what I fear
And I’ve seen who you are
Oh, how can I just stand here?
Oh, won’t you keep me up
I’ve become what I hate
Oh, I need it, your grace, grace, grace!

The walls fall
I’m buried beneath the stones
Oh but I’ll climb through the ruins and…
Rise! We are the beacons!
Make not a sound, make not a sound
Rise! And we are the beacons!
Make not a sound, let us be heard

Will you follow? Will you follow?
What are you waiting for? And I’m still waiting for
Will you follow? Will you follow?
What are you waiting for? And I’m still waiting for

I’m spinning around and around
Rip the blinds from my deceiving eyes
Take this life I attempt to try

Please make me move, me move…

These walls are shaking
I hope we make it
And these walls are shaking
I hope we make it

Please God break these holds
I can’t let them go



Kraftvolle Musik, würde ich doch behaupten. Und der Rest des Albums hat auch noch so einiges anzubieten, also würde ich doch sagen, ran an die Buletten. Es kostet ja nicht viel.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Bewertung: 3.00 von 5 bei 2 Votes)
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