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Archiv für Juli, 2009

30 Seconds To Mars – 30 Seconds To Mars

22. Juli 2009 Keine Kommentare

Jared Leto? Nie gehört…


Man muss nicht unbedingt wissen, dass Jared Leto Schauspieler ist. Man muss nicht unbedingt wissen, dass er in Fight Club ziemlich behämmert aussah. Man muss nicht unbedingt wissen, dass er zwei Tage nach Weihnachten Geburtstag hat. Was man aber auf jeden Fall von ihm wissen sollte, ist die Tatsache, dass er der Kopf der Band 30 Seconds To Mars ist.

30 Seconds To Mars - 30 Seconds To Mars


Tracklisting


Es ist verflucht warm, deswegen schwall ich gar nicht lange rum. Geiles Album, coole Texte, gute Stimme.

  1. Capricon (A Brand New Name)

  2. Edge Of The Earth

  3. Fallen

  4. Oblivion

  5. Buddha For Mary

  6. Echelon

  7. Welcome To The Universe

  8. The Mission

  9. End Of The Beginning

  10. 93 Million Miles

  11. Year Zero


Mein Tipp!


Ich muss gestehen dass ich das erste Album von 30 Seconds To Mars erst im Nachhinein kennengelernt hab, aber ich finde es trotzdem fast genau so gut wie das zweite, was ich dir auch noch ans Herz legen werde. Von diesem Album jedenfalls mag ich besonders Oblivion und Buddha For Mary. Zum Refrain von Oblivion könnte ich mir sehr gut eine filmische Szene vorstellen… Vielleicht sollte ich mal ein Video dafür drehen.

Under the burning sun
I take a look around
Imagine if this all came down
I’m waiting for the day to come


Einfach geil, wie einen die Gitarre da mitreißt, erst diese sphärischen Klänge und anschließend das bassige Dröhnen. Immer schön laut hören! Zumindest so lange, bis ich das zweite Album ebenfalls hier reinnehme.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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Webdesign-Mädels

19. Juli 2009 1 Kommentar

Der schlechteste Witz der Welt


Meine Güte, dafür dass es Samstag ist, bin ich erstaunlich kreativ.
What’s the good thing about being with a girl who’s into HTML and CSS?
You can work with her <body> and let her give you <head> all the time.

Den Witz wird zwar niemand verstehen, aber ich fand ihn so unglaublich dämlich, dass ich ihn einfach hier reinnehmen musste.

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Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Bewertung: 5,00 von 5 bei 1 Votes)
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ASHES dIVIDE – Keep Telling Myself It’s Alright

16. Juli 2009 1 Kommentar

Absoluter Ohrwurm-Kandidat


Eigentlich liegen ASHES dIVIDE schon eine ganze Weile in meiner Sammlung, aber irgendwie spukte mir ein ganz bestimmtes Lied die letzte Woche so oft im Kopf herum, dass ich einfach mal wieder auf den Geschmack kam und mich satt hören musste – und da lasse ich dich natürlich gern teilhaben.

ASHES dIVIDE - Keep Telling Myself It's Alright

Ich sehe gerade übrigens, dass ja eine nackende Frau auf dem Cover ist! Ist mir vorher nie aufgefallen. Ach du heilige Scheiße, die ist aber ganz schön dürr. Auf den Rippen kann man ja Xylophon spielen.


Tracklisting


Ich dachte auch erst, dass der Bandname vielleicht etwas seltsam gewählt ist, vor allem mit dieser Schreibweise, aber man gewöhnt sich daran. Und zum Glück sehen die Songnamen alle normal aus, und sie haben sogar was mit den Songtexten zu tun. Ist ja heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

  1. Stripped Away

  2. Denial Waits

  3. Too Late

  4. Forever Can Be

  5. Defamed

  6. Enemies

  7. A Wish

  8. Ritual

  9. The Stone

  10. Higher

  11. Sword


Mein Tipp!


Anfangs kannte ich nur Forever Can Be, eine eher sanfte und ruhige Ballade, aber nach ein paar kompletten Durchläufen hatte ich mich dann endgültig für die ersten vier Lieder komplett entschieden, wobei mir die ersten beiden immer noch am besten gefallen. Stripped Away ist einfach ein super Auftakt zum ganzen Album, und Denial Waits lässt so richtig die Sau raus.
Run away, from the way that you love me
With no regrets
Just walk away, don’t wanna hear that you’re sorry
From words unsaid
So stay away, I know you wanna destroy me
And fade away
‘Cause I know

Sabbel (ich sag ja immer Sabbel) dankte mir auch schon von ganzem Herzen dafür, dass ich ihr den Tipp mit ASHES dIVIDE gegeben hab, und ich glaube, das Album ist so gut, das könnten sich ruhig noch ein paar mehr Leute anhören. Vor allem solche, die auch A Perfect Circle mögen, immerhin entstand das Album fast komplett aus Billy Howerdels Federführung.

Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Noch keine Bewertungen)
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100 Wahrheiten, Folge 37: Murphys Gesetz

13. Juli 2009 2 Kommentare

Wenn alles auf einmal schiefgeht


Das Prinzip sollte ja eigentlich jedem bewusst sein: Wenn etwas schiefgehen kann, geht es schief. Aus dieser Maxime heraus entwickelten sich die pessimistisch anmutenden Gesetze Murphys, mit denen man so einiges erklären kann, was negativ auffällt oder eintrifft. Wissenschaftlich gesprochen ist das natürlich Humbug, es ist nur so, dass die Erwartungshaltung der pessimistisch denkenden Menschen so darauf fixiert ist, nur Negatives wahrzunehmen, dass das Positive, was unweigerlich auch passiert, gar nicht wahrgenommen wird.

Meiner Meinung nach ist aber auch die wissenschaftliche Erklärung totaler Quatsch. Wieso? Weil das Schicksal manchmal so einen brutalen Humor hat, dass man einfach nicht glauben kann, dass das nur an der eigenen Wahrnehmung liegen soll. Ich will das mal kurz an einem Beispiel erläutern, und zwar mit dem Tag meiner praktischen Prüfung.

Normalerweise brauche ich für den Weg in die Berufsschule 20 Minuten, ein bisschen U-Bahn und ein bisschen Bus, und schon bin ich vor Ort. Wenn es geschäftige Tage sind und viel Verkehr auf den Straßen ist, brauche ich schon mal ein bisschen länger, aber auch nicht mehr als 30 Minuten.
Am Tag meiner praktischen Prüfung allerdings brauchte ich über 50 Minuten, und das kann einfach nicht an meiner Wahrnehmung gelegen haben. Die Sache lief ungefähr so ab:
Da ich mir vorher schon dachte, dass ich bestimmt eine Bahn verpassen würde, bin ich natürlich extra früh aus dem Haus gegangen und in normalem Tempo zur Bahn gelaufen. Tatsache, die eine Bahn hatte ich verpasst, aber mit sowas rechnet man einfach, wenn man regelmäßig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Eigentlich ist eine Bahn auch gar nicht so schlimm, weil die nächste normalerweise schon nach fünf Minuten kommt. Dieses Mal allerdings nicht, da kam die nächste Bahn erst 15 Minuten später. Wieso? Keiner weiß es. Es dauerte einfach eine Viertelstunde, und als sie dann endlich kam, war sie dermaßen vollgestopft, dass es wohl irgendwie einen Unfall oder sowas gegeben haben musste.

Die verspätete Bahn führte – wie könnte es anders sein? – natürlich zu einem verpassten Bus. Na gut, der nächste kommt in zehn Minuten, das ist alles noch im Zeitrahmen. Dachte ich zumindest. Aber nein, der Bus verspätete sich auch und kam ebenfalls erst eine Viertelstunde später. So langsam wurde ich doch ein bisschen nervös, weil ich wusste, dass der Lehrer ein ziemlich autoritärer Mensch ist und bei Prüfungen sowieso kein Pardon kennt. Umso erleichterter war ich, als der Bus ankam und ich mit einem Blick auf die Uhr bemerkte, dass es noch passen könnte, wenn er sich ein bisschen beeilt. Also nichts wie rein. Der Busfahrer machte auch einen durchaus energischen Eindruck und fuhr eine Minute später schon los, ohne vorher noch mal in sein Käsebrötchen zu beißen oder sonstwas.

Arschlecken, dachte sich da das Schicksal. Die Strecke führt nämlich über Bahngleise, die – grob geschätzt – 364 Tage im Jahr ungenutzt sind. Aber nein, nicht am Tag der praktischen Prüfung. Da werden schön die Schranken runtergelassen und eine Diesellok tuckert schön gemächlich über die gesamte Breite der Straße. Ungeduldige Menschen hätten da an meiner Stelle wohl schon aufgestöhnt, ich persönlich musste einfach nur noch grinsen. Irgendwie war mir das klar, das sowas passieren musste, denn ich bin der Meinung: Je mehr Mühe man sich gibt, etwas rechtzeitig zu schaffen, desto mehr Mühe gibt sich das Schicksal, einen daran zu hindern. Oder Pech oder Gott oder wie man es auch nennen mag.

Gut, ein paar Minuten später war die Diesellok endlich vorbei, die Schranken hoben sich mit ziemlicher Mühe wieder, es wäre eigentlich nur logisch gewesen, dass eine von ihnen abbricht und den Verkehr komplett lahmlegt. Das passierte zwar nicht, aber schneller ging es auch nicht weiter: Eine Fahrschule. Ein eifriger Fahrschüler drängelte sich siegessicher vor den Bus und – wie soll es anders sein – versagte an der Ampel natürlich komplett. Eine Ampelphase vorbei. Der Fahrschüler hat die Ruhe weg, ich nicht unbedingt. Aber ich kann auch jetzt nicht wütend werden, ich muss nur noch lachen. Und ich kann mir einen kleinen Blick gen Himmel nicht verkneifen, genausowenig wie den Kommentar: “Wirklich?
Noch eine Ampelphase. Der Fahrschüler schleicht über die Ampel, und sobald die Kreuzung geschafft ist, gibt er auch wieder Vollgas. Der Busfahrer nicht, er tuckert weiter gemütlich bis zur nächsten Haltestelle, wo ich als Erster rausspringe und mit schnellen Schritten in die Schule stürme. Unnötig zu erwähnen, dass die Prüfung im obersten Stockwerk stattfand.

Im Endeffekt war ich dann doch noch einigermaßen pünktlich, drei Minuten Verspätung sind gerade noch tolerierbar und ich konnte noch an der Prüfung teilnehmen. Aber wenn ich bedenke, dass ich für die kurze Strecke mehr als doppelt so lang gebraucht hab wie an normalen Tagen, ist es doch echt eine Überlegung, ob ich nicht lieber laufen soll. Mir wurde natürlich empfohlen, bei der nächsten ähnlichen Situation noch früher aus dem Haus zu gehen, aber solche Sachen lehne ich grundsätzlich ab, denn ich bin sicher: Wenn ich zwei Stunden früher losfahre, gibt es im U-Bahn-Tunnel so rein zufällig ein Feuer, das uns alle für genau zwei Stunden aufhält.

Ach, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass mir bei der Zwischenprüfung damals auch etwas ähnliches passiert ist, da fuhren die Busse überhaupt nicht und ich musste mit dem Taxi zur Schule fahren. Ich bin ja mal gespannt, was für lustige Einfälle das Schicksal bei meinem nächsten großen Termin hat.

Categories: 100 Wahrheiten, Lesestoff
Grottig.Eher mies.Mittel.Klein und fein.Absolut gut. (Bewertung: 4,00 von 5 bei 1 Votes)
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