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Archiv für Juni, 2009

Take The Crown – Relapse React

30. Juni 2009 Keine Kommentare

Frischen Rock braucht das Land


Um was wollen wir wetten, dass du Take The Crown noch nicht kanntest und noch nie was von ihnen gehört hattest? Ich weiß, ich weiß, ich gewinne sowieso. Die Jungs sind nämlich auch in Amerika nicht besonders bekannt, da sie erst ein einziges Album rausgebraucht haben – dem wahrscheinlich kein zweites mehr folgen wird, weil der Sänger sich auf und davon gemacht hat, um seinen Einfluss bei der Band blessthefall zu verteilen. Schade eigentlich.

Take The Crown - Relapse React

Auch hier hab ich wieder das Problem, kein gutes Cover zu finden, weil die Jungs einfach so unbekannt sind. Bei Amazon gibt es zwar ein größeres, aber da stimmen die Farben nicht, und das finde ich weit hässlicher als ein leicht vergrößertes Cover.


Tracklisting


Dafür, dass die Lieder der Buben im Durchschnitt nicht länger sind als 3:20 Minuten, sind es immer noch ein paar wenige, aber gut, damit muss man sich eben abfinden. Es sind genug tolle Songs auf dem Album, um den Zuhörer zu faszinieren.

  1. Insight The Choir

  2. La Resistance (Revolution)

  3. She’s Like Whatever

  4. Lights, Camera, Disaster!

  5. Ride Or Die

  6. Somewhere Waiting

  7. Take Control

  8. Game Overdose

  9. Love At Its Worst

  10. Fatal Abstraction

  11. This Is Your Cue

  12. Rest In Peace: Jane Doe

  13. Locked And Loaded


Mein Tipp!


Ich glaube mich zu erinnern, dass ich damals durch Ride Or Die an die Band gelangt bin, und bis heute hat sich eigentlich nichts daran geändert, es ist immer noch mein Lieblingslied auf der CD. Na gut, eins der vielen. Aber da ich hier nicht zehn Zitate einfügen will, muss ich es bei einem belassen, und das kann einfach nur aus Ride Or Die sein:
This is very unexpected, unordinary
I must be dreaming
Don’t wake me up


Verdammt, das war vielleicht ein bisschen kurz. Dann eben noch ein paar Zeilen aus Love At Its Worst, welches gerade in meinen Ohren säuselt…
Poisoned their eyes, this is love at its worst
You were so wrong, so long
Poisoned their eyes, this is love at its worst
You were so wrong, so long
Should have thought twice before double-crossing us
Never looked back, never look back
I’m not the one you’ll get away with
I won’t say goodbye


Hörprobe


So, und nach langer und mühevoller Arbeit gibt es nun ein bisschen was für die Ohren!

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Armer kleiner BigMac

27. Juni 2009 Keine Kommentare

Du fehlst mir…


Welche Ironie. Kaum hab ich meinen Blog neu gestaltet, auf WordPress umgerüstet, zusammengelegt und mir vorgenommen, wieder mehr Einträge zu schreiben, kommt mir auch schon wieder das Universum ins Gehege. Wie dies?
Nun, um es kurz zu machen: Mein süßes kleines MacBook Pro ist am Mittwochmorgen verstorben. Am Dienstagabend rechnete es noch fröhlich vor sich hin, doch als ich am Mittwochmorgen das Display hochklappte, blieb es schwarz. Was war geschehen? War der Stromausfall dafür verantwortlich, der wegen der Sanierung der Nebenwohnung nötig war? War ich dafür verantwortlich, weil ich es nicht genügend geliebt habe? War die Garantiezeit einfach abgelaufen?

Nun, die ersten beiden Möglichkeiten habe ich schnell wieder verworfen, da elektronisches Gerät gegen Spannungsspitzen abgesichert ist, dank Netzteil. Und geliebt habe ich mein kleines MacBook Pro mehr als jeden anderen PC, den ich vorher besessen hatte.
Die dritte Möglichkeit hätte zutreffen können, die normale Garantiezeit ist tatsächlich abgelaufen, aber es war doch Glück im Unglück. In der Baureihe wird ein Grafikchip der Marke nVidia verwendet, und zwar das Modell 8600M GT, der offensichtlich ein bisschen zu heiß wird und somit die eigene Lebenszeit drastisch verkürzt. Meinem kleinen BigMac war einfach die Grafikkarte abgeraucht – wie so manch anderem Apple-Benutzer auch. Aber Apple hat zum Glück schnell reagiert und die Garantiezeit verlängert, also ist mein kleines Gerät jetzt schon auf dem Weg zum Hersteller, damit kostenfrei ein neuer Logic-Chip eingebaut wird.

Trotzdem – es ist hart. Diesen Beitrag schreibe ich an einem Lenovo-Laptop (igitt), und surfen kann ich auch nur auf meinem iPood, was zugegebenermaßen nicht ganz so komfortabel ist. Gestern kam ich von der Arbeit und konnte mich gar nicht richtig auf den Feierabend und das Wochenende einstimmen, weil mir einfach diese Entspannung fehlte, mich an den Rechner setzen und ein bisschen rumsurfen zu können. Das, was andere Leute mit ihrer ewigen Zapperei am Fernseher erledigen, erledige ich eben lieber am Rechner.

Ich bin mal gespannt, ob mich am Montag jemand vom Hersteller anruft und mir sagt, dass ich eine Menge lustiger Bilder in meinem persönlichen Ordner gespeichert hab. Nun, das würde zumindest bedeuten, dass der Grafikchip ersetzt wurde und ich mein geliebtes Kistchen wieder abholen kann. Vielleicht wird das ja eine richtig gute Woche.

Ach, und für alle Apple-Hasser oder Windows-Liebhaber: Ich höre mir gern euer dreckiges Gelächter an, man muss ja schließlich auch einstecken können. Und für alle, die wegen Michael Jackson trauern und es befremdlich finden, dass ich meinem MacBook hinterher trauere: Der Mann war schon vor ein paar Jahren klinisch tot und wurde nur noch durch die moderne Medizin und Technik am Leben erhalten, es war abzusehen. Vielleicht schreibe ich darüber auch noch mal einen Blog-Eintrag, wenn ich nicht mehr an diesem vermaledeiten Lenovo-Drecksding sitzen muss. Jedenfalls hab ich schon wieder eine Menge neuer Ideen für zukünftige Einträge, also seid gespannt.

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Karnivool – Themata

21. Juni 2009 Keine Kommentare

Atmo-Sphärisch


Wie ein rauschendes Unwetter kommt die Musik auf mich zu, die mitreißenden Gitarrenriffs umzingeln mich, die Stimme vom Sänger zwitschert in den höchsten Tönen in meine Ohren, bis es in den Refrain geht und er losbrüllt, dass es mir die Nackenhaare aufstellt. Karnivool sind schon seit längerer Zeit auf meiner Favoritenliste, aber das macht es umso schwerer, sie hier als etwas neues anzupreisen. Vielleicht fällt mir das leichter, wenn ich ihr neues Album komplett durchgehört habe – aber bis dahin musst du dich noch mit Themata begnügen.

Karnivool - Themata


Tracklisting


Das Album ist ein wenig aufgebaut wie ein Kunstwerk, zuerst wird ein bisschen vorgestellt, was Sänger und Gitarristen überhaupt drauf haben, dann geht es ans Variieren, und zum Schluss lassen die Jungs noch ein richtiges Feuerwerk an Klang hochgehen. Alles in allem ist es eine sehr gelungene CD. Besonders gewitzt finde ich es, das Finale mit einer 20-sekündigen Pause namens Omitted For Clarity vom Rest abzuheben, das vermittelt einen Eindruck von künstlerischer Cleverness.

  1. C.O.T.E.

  2. Themata

  3. Shutterspeed

  4. Fear Of The Sky

  5. Roquefort

  6. L1fel1ke

  7. Scarabs

  8. Sewn And Silent

  9. Mauseum

  10. Synops

  11. Omitted For Clarity

  12. Change (Part 1)


Mein Tipp!


Verdammt, das ist schon wieder so ein Album, das ich am liebsten essen würde. Und das bei einer so dissonanten Aussteuerung… Ich glaube, ich bin ein Fan von dissonantem Rock. Das würde auch erklären, wieso ich so auf Sewn And Silent abfahre. Oder ist es der Text?
I’d follow you entwined
My bleeding eyes are sewn blind
Fade away, if you reach this in two minds
Not to mention I’m dreaming, falling short
Sell me away that this is real
Saving me, settle down, and I will fall upon thee
In this happiness I’m so damn lonely


Sag du es mir…

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